Sexistische Plakatwerbung bringt First-Stop-Händler Rüge ein

Mittwoch, 15. Februar 2017 | 0 Kommentare
 
Dieses Plakat hat einem Schweriner Reifenhändler eine Rüge des Deutschen Werberates eingebracht, wobei sich First Stop Reifen Auto Service GmbH diesbezüglich „ausdrücklich“ von ihrem Partner distanziert und ihn aufgefordert haben soll, es zu entfernen
Dieses Plakat hat einem Schweriner Reifenhändler eine Rüge des Deutschen Werberates eingebracht, wobei sich First Stop Reifen Auto Service GmbH diesbezüglich „ausdrücklich“ von ihrem Partner distanziert und ihn aufgefordert haben soll, es zu entfernen

Der Deutsche Werberat hat jüngst zwei Unternehmen wegen ihrer „frauenherabwürdigenden Außenwerbung“ öffentlich kritisiert. Bei einem davon handelt es sich um einen Gerüstbauer, bei dem anderen um einen zum First-Stop-Verbund gehörenden Reifenhändler aus Schwerin. Letzterer hat demnach mit einer Plakatwerbung für Proteste bei der örtlichen Bevölkerung gesorgt. Sie zeigt ein nacktes weibliches Model nur mit Overknee-Strümpfen und in High Heels, wobei die Frau mit einem Arm ihre Brüste verdeckt und ein Preisschild mit einem HU-/AU-Hinweis vor ihre Scham hält. Der Werberat beurteilt ebenso wie die Beschwerdeführer diese Art der Blickfangwerbung als sexistisch, zumal es keinerlei Bezug zu den beworbenen Produkten und Dienstleistungen gebe. Der Händler soll bislang auf eine Reaktion verzichtet haben, während sich die First Stop Reifen Auto Service GmbH aus Bad Homburg als auf dem Plakat ebenfalls genannte Markeninhaberin „ausdrücklich“ von ihrem Lizenznehmer distanziert und den Partner aufgefordert habe, das Plakat zu entfernen. cm

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Kategorie: Markt

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