US-Werk Hankooks vor Inbetriebnahme

Medienberichten zufolge steht Hankooks neues US-Reifenwerk in Clarksville (Tennessee) vor seiner baldigen offiziellen Inbetriebnahme. Wie es weiter heißt, habe der südkoreanische Reifenhersteller bereits knapp 300 Mitarbeiter eingestellt, wolle aber noch weitere rund 1.000 anwerben, sodass der Standort bis Ende des Jahres voraussichtlich so um 1.200 Beschäftigte zählen wird. In einer zweiten Phase soll die Produktionskapazität dann von anfangs 5,5 Millionen Reifen jährlich auf bis zu elf Millionen Einheiten steigen und parallel dazu die Zahl der Arbeitsplätze auf bis zu 1.800 zulegen. In diesem Zusammenhang werden Marktbeobachter mit den Worten zitiert, der 2014 von Hankook gegonnene Bau des US-Werkes sei eine sehr gute Entscheidung für das Unternehmen gewesen insbesondere angesichts der „Amerika-first“-Politik des neuen US-Präsidenten Donald Trump. Zumindest im US-Markt habe Hankook mit seinen Produkten – heißt es weiter – so einen Vorteil im Preiswettbewerb gegenüber seiner weltweiten Konkurrenz, die aufgrund der neuen Handelspolitik Washingtons wahrscheinlich wohl mit Importzöllen auf ihre Reifen konfrontiert würde. Letzteres dürfte allerdings nur mit Blick auf solche Hersteller gelten, die nicht selbst über Produktionskapazitäten in den Vereinigten Staaten verfügen. cm

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