Wolk: „Kümmern ist leider kein Bilanzposten im lokalen Teilegroßhandel“

Montag, 19. Dezember 2016 | 0 Kommentare
 
Wolk: „Kümmern ist leider kein Bilanzposten im lokalen Teilegroßhandel“
Wolk: „Kümmern ist leider kein Bilanzposten im lokalen Teilegroßhandel“

„Es gibt keinen Königsweg. Die Zeiten sind schwer, aber furchtbar interessant und herausfordernd“, mit diesen beiden Sätzen will es Helmut Wolk auf den Punkt bringen. Der Geschäftsführer von Wolk After Sales Experts GmbH spricht damit die Situation der lokalen Autoteilegroßhändler an. Jüngst hat das Unternehmen eine Studie angefertigt, in der es um „die zukünftige Herausforderungen an den lokalen Teilegroßhandel in Deutschland“ geht.“ Vorgestellt wurde diese Mitte Dezember in Bergisch Gladbach.

Bei Wolk heißt es: Insgesamt gibt es etwa 1.400 freie Teilegroßhändler in Deutschland. Davon würden drei Prozent einen Umsatz von über 20 Millionen Euro und zehn Prozent einen Umsatz zwischen drei und 20 Millionen Euro machen. Die restlichen 87 Prozent hätten einen Umsatz von weniger als drei Millionen Euro im Jahr. Von diesen etwa 1.200 Unternehmen gehörten etwa 73 Prozent einem Handelssystem wie Coparts Plus oder Motoo an. 29 Prozent der lokalen Teilegroßhändler seien Mitglieder einer Kooperation wie Carat, Car oder ATEV und nur 15 Prozent würden ganz frei arbeiten (Mehrfachnennungen waren bei der Umfrage möglich).

Von den 1.200 lokalen Teilegroßhändlern (87 Prozent) wurden im Frühjahr 2016 dann 71 zufällig ausgewählte, lokal aktive Händler durch Mitarbeiter von Wolk After Sales Experts telefonisch befragt. Zehn Prozent der befragten Unternehmen machten einen Umsatz von weniger als eine halbe Millionen Euro, 33 Prozent zwischen 0,5 und eine Million Euro und die restlichen Unternehmen zu etwas gleichen Teilen zwischen einer und sechs Millionen Euro. Abgefragt wurden die Kundenstrukturen, das Produktsortiment, die angebotenen logistischen Dienstleistungen, die Wettbewerbslage, die Ertragslage und der wirtschaftliche Erfolg und dessen Einflussfaktoren. Das Ergebnis: die aktuellen durchschnittlichen Roherlöse belaufen sich auf 27 Prozent und befinden sich laut Wolk im freien Fall. In den nächsten fünf Jahren erwarteten die Befragten hier ein Rückgang von drei Prozentpunkten.

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Kategorie: Markt, Werkstatt

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