De-minimis-Chaos: Jetzt wird doch generell und umfassend gefördert – „Es ist geschafft“

Donnerstag, 15. Dezember 2016 | 0 Kommentare
 
Jetzt also doch: Runderneuerte werden im kommenden Jahr nach De-minimis mit bis zu 80 Prozent gefördert, und zwar generell und umfassend; damit werden Runderneuerte nun in weiten Teilen der neuen Förderrichtlinie mit Neureifen gleichbehandelt
Jetzt also doch: Runderneuerte werden im kommenden Jahr nach De-minimis mit bis zu 80 Prozent gefördert, und zwar generell und umfassend; damit werden Runderneuerte nun in weiten Teilen der neuen Förderrichtlinie mit Neureifen gleichbehandelt
Runderneuerer und die Vertreter der Verbände mussten in den vergangenen Wochen gute Nerven beweisen. Nach dem großen Frust vor einem Jahr, als die Förderung von runderneuerten Reifen nach De-minimis ziemlich überraschend unter den Tisch fiel und das Allerschlimmste nur mit einer ‚dünnen’ Notlösung verhindert werden konnte, als im Frühjahr alle Förderanträge im Prinzip schon gestellt waren, keimte jetzt im Herbst erst Hoffnung auf, die dann im Haushaltsausschuss des Bundestages im November ein jähes Ende fand; ein hohes Maß an „Frusttoleranz“ war gefragt. Kurz vor Jahresende ebneten die beteiligten Ministerien im Rahmen einer sogenannten Ressortabstimmung nun aber doch den Weg für eine Förderung von runderneuerten Reifen nach De-minimis während der Förderperiode 2017. Das Gute daran außerdem: Flotten können sich künftig bis zu 80 Prozent ihrer Reifenkosten – damit sind Neureifen wie auch Runderneuerte gemeint – als Zuschuss vom Bundesamt für Güterverkehr (BAG) bezahlen lassen. „Mehr kann man nicht erreichen“, wie ein sichtlich erleichterter BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG betonte, werden runderneuerte Lkw-Reifen nun doch in weiten Teilen mit Neureifen gleichbehandelt.

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Kategorie: Markt, Runderneuerung

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