Könnten dem Onlinereifenhandel die Kunden abhandenkommen?

Donnerstag, 8. Dezember 2016 | 0 Kommentare
 
„In unserem Segment könnte dem B2C das C und damit die Kunden abhandenkommen“, befürchtet Delticom-Mitbegründer und -Vorstandsmitglied Dr. Andreas Prüfer
„In unserem Segment könnte dem B2C das C und damit die Kunden abhandenkommen“, befürchtet Delticom-Mitbegründer und -Vorstandsmitglied Dr. Andreas Prüfer
Offenbar besteht nicht nur die Gefahr, dass dem stationären Reifenfachhandel Kunden abhandenkommen, wenn selbst ein Onlineanbieter wie die Delticom AG mit entsprechenden Befürchtungen begründet, warum man zunehmend auch in weitere Branchen diversifiziert wie etwa in den Internetvertrieb von Lebensmitteln oder jüngst in das Gebrauchtwagengeschäft. Es lasse sich jedenfalls nicht ohne Weiteres behaupten, dass der Onlineverkauf von Reifen an Verbraucher eine große Zukunft habe, hat zumindest Delticom-Mitbegründer und -Vorstandsmitglied Dr. Andreas Prüfer unlängst in einem Interview mit dem Magazin Internet World zu Protokoll gegeben. Gründe dafür sieht es in dem sich ändernden Mobilitätsverhalten und Autoabsatz: Angesichts von Carsharing-Modellen oder der Entwicklungen in Richtung selbstfahrender sieht er jedenfalls so manches Fragezeichen, ob Verbraucher in zehn oder 20 Jahren noch gerne Auto fahren bzw. sich überhaupt noch ein eigenes Fahrzeug anschaffen. „In unserem Segment könnte dem B2C das C und damit die Kunden abhandenkommen“, befürchtet er. Gleichwohl peilt Delticom im Kerngeschäft Reifen bzw. Kfz-Teile seinen Worten zufolge mittel- bis langfristig ein Umsatzvolumen von rund einer Milliarde Euro an, nachdem es im vergangenen Jahr rund 560 Millionen Euro waren und für das laufende Jahr Verkaufserlöse irgendwo zwischen 620 und 630 Millionen Euro erwartet werden. cm

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Kategorie: EDV & Online, Markt, Produkte, Werkstatt

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