Nikolai Setzer im NRZ-Interview: „‚Taraxagum’ verspricht substanzielle Vorteile“

Mittwoch, 7. Dezember 2016 | 0 Kommentare
 
Nikolai Setzer, Mitglied des Vorstands der Continental AG und dort für die Reifen-division verantwortlich, setzt große Stücke auf die Entwicklung von Reifen auf Basis von Löwenzahnkautschuk; eine Serienproduktion solcher Reifen hält er in den kommenden fünf bis zehn Jahren für realistisch, sieht auf dem Weg dahin aber auch noch einige Unbekannte
Nikolai Setzer, Mitglied des Vorstands der Continental AG und dort für die Reifen-division verantwortlich, setzt große Stücke auf die Entwicklung von Reifen auf Basis von Löwenzahnkautschuk; eine Serienproduktion solcher Reifen hält er in den kommenden fünf bis zehn Jahren für realistisch, sieht auf dem Weg dahin aber auch noch einige Unbekannte
Seit einigen Jahren setzt Continental ganz gezielt auf die Entwicklung von Naturkautschuk auf Basis des Russischen Löwenzahns (Taraxacum kok-saghyz) und nennt seine ersten Reifen, die den Alltagstest offenbar gut bestanden haben, entsprechend „Taraxagum“. Auf dem Weg zur Industrialisierung und zur Serienproduktion solcher Reifen liegen indes noch einige Herausforderungen, die es zu lösen gilt. Im Interview mit der NEUE REIFENZEITUNG erläutert Nikolai Setzer, Mitglied des Vorstandes der Continental AG und dort für die Reifendivision verantwortlich, wo diese Herausforderungen liegen, wie sie zu lösen sein sollen, welchen Potenziale sich dem Hersteller durch den neuen Rohstoff bieten und in welchem Zeitraum aus dem Projekt Realität für den Reifenmarkt werden könnte. Neue Reifenzeitung: Bei Continental setzt man große Stücke auf Kautschuk aus Löwenzahn. Was sind dabei Ihre hauptsächlichen Beweggründe? Nikolai Setzer: Wir wollen mit unserem „Taraxagum“-Naturkautschuk auf nachhaltige Weise einen alternativen Rohstoff zum Naturkautschuk vom Kautschukbaum entwickeln, da dieser für uns aufgrund seiner natürlichen Voraussetzung, welche neben seiner verblüffenden Gleichheit zum Naturkautschuk im Wesentlichen in seiner agrarischen Anspruchslosigkeit begründet ist, substanzielle Vorteile verspricht. button_nrz-schriftzug_12px-jpg Dieser Beitrag ist in der Oktober-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG erschienen, die Abonnenten hier auch als E-Paper lesen können. Sie sind noch kein Abonnent? Das können Sie hier ändern.

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Kategorie: Markt, Produkte

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