MWSD-Kampagne: Lkw-Räder als „sicherheitsrelevantes Bauteil“ einstufen

Donnerstag, 27. Oktober 2016 | 0 Kommentare
 
MWSD-Geschäftsführer John Ellis will mit seiner Sicherheits- und Qualitätskampagne, die 2014 zum sogenannten „EU Roadworthiness Act“ geführt hat, das Problembewusstsein im Markt für Nutzfahrzeugräder als „sicherheitsrelevantes Bauteil“ schärfen und die Glaubwürdigkeit der Marktteilnehmer insgesamt stärken
MWSD-Geschäftsführer John Ellis will mit seiner Sicherheits- und Qualitätskampagne, die 2014 zum sogenannten „EU Roadworthiness Act“ geführt hat, das Problembewusstsein im Markt für Nutzfahrzeugräder als „sicherheitsrelevantes Bauteil“ schärfen und die Glaubwürdigkeit der Marktteilnehmer insgesamt stärken

Der britische Anbieter von Nutzfahrzeugrädern Motor Wheel Service Distribution (MWSD), der erst kürzlich mit der MWheels GmbH auch eine in Deutschland ansässige Dependance gegründet hat, setzt sich seit Langem für Verkehrssicherheit und Produktqualität ein. Im Zentrum der MWSD-Kampagne: die Bedeutung von Lkw-Rädern für die Sicherheit eines Fahrzeugs, des Fahrers und anderer Verkehrsteilnehmer. 2014 errangen MWSD-Geschäftsführer John Ellis und seine Mitstreiter ihren lange ersehnten Erfolg, indem die Europäische Union – genauer gesagt, das Europäische Parlament und der Ministerrat – Lkw-Räder als „sicherheitsrelevantes Bauteil“ einstuften und dies auch entsprechend im sogenannten „EU Roadworthiness Act“ kodifizierte. Dieser muss bis spätestens kommenden Mai auch in deutsches Recht übertragen werden.

Wie das britische Unternehmen betont, habe sich der europäische Gesetzgeber damit das über Jahre hinweg von MWSD vorgetragene Argument zu eigen gemacht, wonach in der Erstausrüstung von Nutzfahrzeugen verbaute sternenförmige (Leichtbau-)Radnaben, die dem Rad eben keine durchgängige runde Anlagefläche ermöglichen bzw. keine runde Außenkontur aufweisen, mitunter zu Beanspruchungen und Spannungen führen, die das Rad brechen lassen können, in jedem Fall aber dessen Betriebsdauer verringern, wie auch Mitglieder im Verband der europäischen Räderhersteller (EUWA) bestätigen.

Werden Nutzfahrzeugräder auf sternenförmigen (Leichtbau-)Radnaben montiert, die dem Rad eben keine durchgängige runde Anlagefläche ermöglichen bzw. keine runde Außenkontur aufweisen, kann dies mitunter zu Beanspruchungen und Spannungen führen, die das Rad brechen lassen können, in jedem Fall aber dessen Betriebsdauer verringern

Werden Nutzfahrzeugräder auf sternenförmigen (Leichtbau-)Radnaben montiert, die dem Rad eben keine durchgängige runde Anlagefläche ermöglichen bzw. keine runde Außenkontur aufweisen, kann dies mitunter zu Beanspruchungen und Spannungen führen, die das Rad brechen lassen können, in jedem Fall aber dessen Betriebsdauer verringern

MWSD-Geschäftsführer John Ellis dazu: „Dies ist eine wichtige Entwicklung in unserer Kampagne und zeigt deutlich, dass die EU-Experten den sicherheitsrelevanten Charakter von Nutzfahrzeugrädern verstanden haben und dass man eben die Fahrzeugsicherheit aufs Spiel setzt, sobald Räder zum Einsatz kommen, die für den Einsatz auf sternenförmigen Radnaben ungeeignet sind. Diese Entwicklung wirft auch ein Schlaglicht auf die Nutzung von Zweite-Hand-Rädern und geringe Produktqualitäten, die – wie wir wissen – zu verschiedenen Sicherheitsproblemen führen können.“ Da Nutzfahrzeugräder dem „EU Roadworthiness Act“ zufolge nun als „sicherheitsrelevantes Bauteil“ eingestuft werden und hier insbesondere die Kompatibilität zwischen Teilen und Komponenten bzw. zwischen Rädern und Naben Bedeutung erlangt, soll bei Verkehrskontrollen und bei technischen Überprüfungen der Fahrzeuge künftig auch die technische Integrität der Räder regelmäßig in Augenschein genommen werden. Die MWSD-Sicherheits- und Qualitätskampagne führe aber auch dazu, so der britische Anbieter von Nutzfahrzeugrädern weiter, dass Flottenmanager und Einkäufer noch genauer hinsehen müssen, wenn es um den Räderbestand im Fuhrpark und gegebenenfalls um den Ersatzbedarf von Rädern geht.

Laut MWSDs Operation Director Matthew Mardle habe „die Firma bewiesen, dass sie ein echter Partner der Industrie ist und hat dazu beigetragen, dass sich die Einstellung gegenüber Felgen verändert hat“

Laut MWSDs Operation Director Matthew Mardle habe „die Firma bewiesen, dass sie ein echter Partner der Industrie ist und hat dazu beigetragen, dass sich die Einstellung gegenüber Felgen verändert hat“

Operation Director Matthew Mardle bilanzierte kürzlich den „EU Roadworthiness Act“ und das Zutun von Motor Wheel Service Distribution anlässlich der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover: „Die Firma hat bewiesen, dass sie ein echter Partner der Industrie ist und hat dazu beigetragen, dass sich die Einstellung gegenüber Felgen verändert hat. Früher betrachtete man Felgen als einfachen Wareneinkauf. Heute ist es so, dass man das sicherheitsrelevante Element der Felge mehr wahrnimmt.“ Motor Wheel Service Distribution gehe es um das Problembewusstsein im Markt und die Glaubwürdigkeit der Marktteilnehmer insgesamt. arno.borchers@reifenpresse.de

 

 

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Kategorie: Markt, Werkstatt

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