Rechenfehler: US-Strafzölle gegen China-Lkw-Reifen steigen noch einmal deutlich

Nachdem das US-Handelsministerium einen Fehler bei der Berechnung der Ende August bekannt gegebenen Strafzölle (Anti-Dumping Duties) gegen chinesischen Lkw-Reifenhersteller bzw. deren Importeure zugeben musste, werden die entsprechenden Produkte in den Vereinigten Staaten nun noch einmal deutlich teurer. Wie es dazu heißt, kommen auf den bisherigen Hebesatz für Strafzölle in Höhe von 20,87 bis 22,57 Prozent noch einmal rund zehn Prozentpunkte hinzu; zukünftig liegt der Satz bei 30,36 Prozent. Hinzu kommen noch die bereits Ende Juni beschlossenen Ausgleichszölle (Countervailing Duties), die sich zwischen 17,06 und 23,38 Prozent bewegen. In Summe werden daher die meisten Lkw-Reifen aus China in den USA mit 50,58 Prozent verzollt. Beide Zölle, also Straf- wie auch Ausgleichszölle – verstehen sich als vorläufig; am 9. November will das Handelsministerium eine abschließende Entscheidung treffen, die dann zur Anhörung am 24. Januar 2017 an die International Trade Commission weitergeleitet wird. ab

 

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