Nach Pirelli wirft ChemChina jetzt ein Auge auf Kumho Tire

Laut dem Korea Herald hat der chinesische Staatskonzern ChemChina ein ernsthaftes Interesse an dem zum Verkauf stehenden rund 42-prozentigen Anteil an Kumho Tire. Das Blatt selbst beruft sich bei seiner Meldung wiederum auf einen Bericht im Maeil Business Newspaper, wonach die Chinesen mit den Gläubigerbanken des südkoranischen Reifenherstellers bereits Kontakt diesbezüglich aufgenommen haben, um bis Mitte November dann ein entsprechendes Angebot abgeben zu können. Der Verkauf soll bekanntlich spätestens Anfang 2017 über die Bühne gehen, wobei dem dabei federführenden Bankhaus Credit Suisse ein Kaufpreis in Höhe von letztlich knapp acht Milliarden US-Dollar (etwa acht Milliarden Euro) vorschwebt. Käme ChemChina tatsächlich zum Zuge, wäre dies nach der Pirelli-Übernahme ein weiterer maßgeblicher Deal in der Reifenbranche und Kumho-Asiana-Chairma Park Sam-Koo könnte seine Pläne, die Kontrolle über Kumho Tire zurückerlangen, endgültig begraben. Demgegenüber wäre das Geschäft für die Chinesen wohl nur so etwas wie „Peanuts“ nach der zu Beginn dieses Jahres von ihnen gestemmten 43-Milliarden-Dollar-Transaktion rund um den Schweizer Agrochemiekonzern Syngenta. cm

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