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Kommendes Jahr rollt Pirellis „Scorpion Rally STR“ in den Markt

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Derzeit können Motorradfahrer bei der internationalen Motorrad- und Rollermesse Intermot einen ersten Blick auf ihn werfen, aber auf den Markt kommt Pirellis neuer „Scorpion Rallye STR“ erst ab Januar nächsten Jahren und dann zunächst auch nur in den (Erstausrüstungs-)Größen 120/70 R19 M/C 60V und 170/60 R17 M/C 72V für die Ducati Scrambler. Allerdings sollen im weiteren Verlauf des Jahres 2017 noch weitere drei Vorderrad- sowie vier Hinterraddimensionen folgen, die im Übrigen samt und sonders eine M+S-Kennung auf der Seitenwand tragen. Als On-/Offroadenduroreifen für die aktuellste Generation von Adventure- und Enduro-Straßen-Bikes entwickelt, verspricht der Anbieter für den „Scorpion Rally STR“ nichts weniger als eine „Revolution im Reifensegment“. Denn das Modell meistere den Spagat zwischen einem reinen Offroadwettbewerbsreifen und den Leistungen eines Endurostraßenreifens: Es vereine die besten Eigenschaften beider Segmente in sich, heißt es.

Dem neuen Reifen werden jedenfalls sehr gute Leistungen auf losem Untergrund, beste Stabilität selbst bei hohen Geschwindigkeiten sowie ein leichtfüßiges Handling auf der Straße in Kombination mit Komfort und Grip unter allen Bedingungen attestiert. In seine Entwicklung hat man demnach die eigenen Erfahrungen aus dem Wettbewerbseinsatz des „Scorpion Rally“ bei Langstreckenendurorennen und Rally Raids einfließen lassen. „Der neue ‚Scorpion Rally STR’ soll vor allem Fahrer ansprechen, die auf der Suche nach den besten Eigenschaften in Sachen On- und Offroad-Performance sind. Er ist ein Stollenreifen mit einer aggressiven Optik, der dabei weder auf Grip, die Sicherheit auf nassen Straßen, eine angemessene Laufleistung sowie Stabilität und Komfort verzichtet“, so der Anbieter. Dabei verweist er auf die in dem Reifen steckenden Technologien wie etwa eine Mischung mit hohem Silica-Anteil, die für ordentlich Grip unter allen Bedingungen verantwortlich zeichnet, oder die Reifenkontur, die sowohl on- als auch offroad ein erstklassiges Handling garantiere.

Mit dem „innovativen Profildesign“ verbindet Pirelli ein hohes Maß an Traktion und Stabilität auf unterschiedlichsten Straßenbelägen und Untergründen. Die „Scorpion-Rallye-STR“-Lauffläche werde charakterisiert durch ein echtes Stollenprofil, welches dank einer vergrößerten Kontaktfläche zum Untergrund für das Fahren auf der Straße optimiert worden sei. „Für diesen Zweck weist das Profil des ‚Scorpion Rallye STR’ zudem eine veränderte Geometrie sowie eine überarbeitete Profilanordnung auf“, sagt Pirelli. Dank diesem Merkmal sei es gelungen, eine bessere Stabilität auf der Straße ohne Kompromisse bei der Bodenhaftung abseits befestigter Straßen zu erreichen. „So gewähren die großen Stollen eine größere Kontaktfläche des Profils mit dem Boden, wodurch sich die Stabilität auf Straßen selbst bei hohen Geschwindigkeiten verbessert und der Verschleiß reduziert wird“, verspricht der Hersteller.

Dank einer stabilen Karkasse und eines hohen Silica-Anteils (55 Prozent) soll der Reifen mit einer beeindruckenden Stabilität, hoher Laufleistung sowie ausgezeichnetem Grip bei trockenen und nassen Bedingungen aufwarten können. Ein besonderes Augenmerk sei zudem auf das Verhältnis zwischen Polymeren und Füllstoffen gelegt worden, wobei aufgrund eines patentierten Mischverfahrens die Inhaltstoffe wie Silica, Ruße, Harze, Öle und Polymere äußerst gleichmäßig in die Mischung eingearbeitet und verteilt werden könnten. Daraus resultiert Pirelli zufolge letztlich, dass die verwendeten Materialien in der so entstehenden sehr homogenen Mischung optimal miteinander reagieren und dadurch ihr „volles Potenzial zugunsten einer ausgesprochen hohen sowie langlebigen Performance entfalten“ können. Die Konturen des „Scorpion Rallye STR“ wurden demnach vom „Scorpion Trail II“ abgeleitet, basieren auf der Kombination verschiedener Konturradien und sollen schlussendlich in Kombination mit einer entsprechenden Dimensionierung des verwendeten Stahlcords für eine möglichst hohe Auflagefläche sowie damit für ein Mehr an Haftung und Stabilität sorgen.

„Außerdem wurde die Höhe des ‚Caps’ innerhalb der Lauffläche deutlich erhöht, um die Eigendämpfung, den Komfort und die Stabilität zu verbessern. Darüber hinaus wurden die Konturen von Vorder- und Hinterreifen geometrisch aufeinander abgestimmt, um die einheitliche Performance des Reifensatzes sicherzustellen“, sagt Pirelli. Nach den Worten Herstellers wurde die Struktur des neuen Reifen ebenfalls von der des „Scorpion Trail II“ abgeleitet, wobei man freilich eine Reihe von gezielten Anpassungen vorgenommen habe. „Der Null-Grad-Stahlgürtel (in den radialen Dimensionen) besitzt über die gesamte Breite genau differenzierte Abstände zwischen den einzelnen Windungen des Stahlkabels. Dies erlaubt es, im Bereich der Profilrillen zwischen den äußeren und inneren Stollen eine größere Steifigkeit der Karkasse zu erzielen. Dadurch wird die Reifenneigung eliminiert, sich in diesen Bereichen übermäßig zu verformen“, erklärt der Anbieter.

Trotz seines Stollenprofils könne der Reifen daher mit einer gleichförmigen Aufstandsfläche punkten – selbst bei voller Beladung oder auf schweren Motorrädern. Doch auch die Struktur der gekreuzten, diagonalen Karkasslagen sei modifiziert worden, um die Widerstandsfähigkeit der gesamten Karkasse gegen seitliche und längs angreifende Belastungen des Reifens zu verbessern und somit die Eigenschaften des Profils in verschiedenen Schräglagenwinkeln zu unterstützen. Die Kreuzgürtel der zweilagigen Diagonalkarkassen für die beiden angekündigten Vorderradgrößen 100/90-16 M/C 57V und 90/90-21 M/C 54V sollen eine „erstklassige lineare Dichte und Steifigkeit“ besitzen, was als wichtiger Faktor für das Eigendämpfungsverhalten der gesamten Reifenstruktur angesehen wird. cm

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