Subventionitis beim Autokauf ist Fluch und Segen zugleich

Mittwoch, 14. September 2016 | 0 Kommentare
 
Ein Blick auf die Pkw-Neuzulassungen (Quelle: OICA – Organisation Internationale des Constructeurs d’Automobiles/Euler Hermes) in den verschiedenen Regionen der Welt zeigt schnell, welche Märkte zu den Gewinnern und Verlierern gehören
Ein Blick auf die Pkw-Neuzulassungen (Quelle: OICA – Organisation Internationale des Constructeurs d’Automobiles/Euler Hermes) in den verschiedenen Regionen der Welt zeigt schnell, welche Märkte zu den Gewinnern und Verlierern gehören
Im Rahmen seiner Studie „Public bumpers for the automotive market“ hat sich der Kreditversicherer Euler Hermes unter anderem dem Thema Subventionen rund um den Autokauf gewidmet bzw. untersucht wie sich eine entsprechende Förderung beispielsweise mittels steuerlicher oder sonstiger Anreize („Abwrackprämien“ etc.) die Geschäftsentwicklung beeinflusst. Sie werden dabei neben Zukunftstrends wie etwa dem autonomen Fahren letztlich zwar als „maßgebliche Treiber der globalen Automobilindustrie“ gesehen, aber die Ankurbelung der Automobilverkäufe über eine Förderung der öffentlichen Hand sei dennoch Segen und Fluch und Segen zugleich, wie Ludovic Subran, Chefökonom der Euler-Hermes-Gruppe es formuliert. „Solange die Förderprogramme in Kraft sind, profitieren die Autobauer von den Maßnahmen – fallen sie allerdings weg, sehen sie sich zumindest kurzfristig mit einem Einbruch der Absatzzahlen konfrontiert, wie beispielsweise in Japan mit Erhöhung der Mehrwertsteuer. Auch Spanien steht nach Ende der dortigen Abwrackprämie zum Jahresende für 2017 eine ähnliche Entwicklung ins Haus. Nach einem erwarteten elfprozentigen Plus bei den verkauften Autos im laufenden Jahr rechnen wir 2017 stattdessen mit einem Rückgang um zehn Prozent“, erklärt er. cm

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Kategorie: Markt

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