ATU steht vor dem Verkauf – wieder einmal

Mittwoch, 20. Juli 2016 | 0 Kommentare
 
Auch bei ATU steht und fällt das Geschäftsjahr mit dem Winterreifengeschäft; da die Saisons zuletzt nicht gut verliefen und auch weitere Belastungen zu Buche schlagen, finden jetzt Gespräche mit potenziellen strategischen Investoren statt
Auch bei ATU steht und fällt das Geschäftsjahr mit dem Winterreifengeschäft; da die Saisons zuletzt nicht gut verliefen und auch weitere Belastungen zu Buche schlagen, finden jetzt Gespräche mit potenziellen strategischen Investoren statt
In Weiden in der Oberpfalz und damit im gesamten hiesigen Reifenmarkt scheinen die Zeichen wieder einmal auf Veränderung zu stehen. ATU – einer der größten Teile- und Reifenhändler sowie Kfz-Werkstättenbetreiber des Landes – steht wieder einmal zum Verkauf. Wie es dazu von Marktbeobachtern gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG heißt, habe das Unternehmen weiterhin große finanzielle Schwierigkeiten. Nun hat der US-amerikanische Finanzinvestor Centerbridge, der ATU Ende 2013 mehrheitlich von Kohlberg Kravis Roberts (KKR) übernommen hatte, auch den renommierten Sanierer Hans-Joachim Ziems ins Haus geholt; das verheißt nichts Gutes für das Unternehmen, das jährlich mehrere Millionen Reifen in Deutschland vermarktet. Außerdem naht die kommende Winterreifensaison, während ATU wichtige Reifenlieferungen dem Vernehmen nach nicht mehr versichern kann. Wohin sollen die Verhandlungen führen?

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Kategorie: Markt, Werkstatt

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