Einstieg nach Ausstieg: Das Conti-Projekt „LousAgro“

Freitag, 15. Juli 2016 | 0 Kommentare
 
Für das „Projekt LousAgro“ wird eine Halle des portugiesischen Conti-Werkes in Lousado, die bisher als Lager für Erstausrüstungsreifen diente, für in Summe knapp 50 Millionen so hergerichtet, dass dort alsbald wieder Agrarradialreifen der Hauptmarke des Herstellers gefertigt werden können
Für das „Projekt LousAgro“ wird eine Halle des portugiesischen Conti-Werkes in Lousado, die bisher als Lager für Erstausrüstungsreifen diente, für in Summe knapp 50 Millionen so hergerichtet, dass dort alsbald wieder Agrarradialreifen der Hauptmarke des Herstellers gefertigt werden können
Nachdem sich die britische Bevölkerung bei der entsprechenden Abstimmung Ende Juni für den sogenannten „Brexit“ – also das Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union – entschieden hat, mehren sich Stimmen, wonach es letztlich vielleicht doch nicht so weit kommt. Im Reifenmarkt bzw. in Sachen Landwirtschaftsreifengeschäft ist Continental gerade dabei, genau solch eine Kehrtwende hinzulegen: Denn nach ersten bloßen Ankündigungen, selbst wieder Reifen für Fahrzeuge im landwirtschaftlichen Einsatz anbieten zu wollen, lässt das Unternehmen jetzt tatsächlich Taten folgen in Form vom „Projekt LousAgro“. Das bedeutet, der Konzern will an seinem Produktionsstandort im portugiesischen Lousado , wo bisher ausschließlich Pkw-Reifen aus den Werkshallen rollen, alsbald nun Landwirtschaftsreifen radialer Bauart fertigen. Zur Erinnerung: Im Jahre 2004 hatte das Unternehmen diesen Geschäftsbereich an die tschechische CGS-Gruppe mit ihrer Hauptmarke Mitas veräußert, der im Rahmen einer entsprechenden Lizenzvereinbarung die Nutzung des Markennamen Continental in Bezug auf Landwirtschaftsreifen eingeräumt wurde. christian.marx@reifenpresse.de

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Kategorie: Markt, Produkte

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