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Vorläufiges Analyseergebnis bestätigt Subvention chinesischer Lkw-Reifen

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Nachdem das US-Handelsministerium in seinem vorläufigen Untersuchungsergebnis zu der Angelegenheit in der Tat Hinweise dafür gefunden hat, dass aus China in die Vereinigten Staaten importierte Lkw- und Busreifen von staatlicher Seite subventioniert sind, sieht sich die amerikanische Gewerkschaft United Steelworkers (USW) bestätigt. Sie hatte schließlich mit einer entsprechenden Petition den Stein ins Rollen gebracht bzw. damit die Analyse einer möglichen „unfairen“ Förderung der Reifenimporte in die USA durch die Führung im Reich initiiert. Das US-Wirtschaftsministerium hat demnach festgestellt, dass der Subventionsanteil je nach Hersteller angefangen bei gut 17 bis hin zu irgendwo zwischen 23 und 24 Prozent liege. In diesem vorläufigen Ergebnis spiegelt sich laut USW-Präsident Leo W. Gerard genau das wider, was man mithilfe der Petition habe aufzeigen wollen.

„Dass chinesische Reifenhersteller eine große Bandbreite an staatlicher Unterstützung erfahren und diesen Vorteil in die USA exportieren”, wie er es formuliert. „Unfaire Lkw-Reifenimporte aus China haben bei unseren heimischen Herstellern trotz eines robusten Nachfragewachstums Produktionssteigerungen und die Schaffung von Arbeitsplätzen verhindert“, ist Gerard überzeugt. Die USA hätten vergangenes Jahr Lkw-Reifen im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar aus China eingeführt und jeder von ihnen, der importiert wurde, habe dann folglich nicht mehr in den Vereinigten Staaten hergestellt werden brauchen, argumentiert er. Weitere Untersuchungsergebnisse des US-Handelsministeriums zusammen mit der vorläufigen und dann der endgültigen Festlegung der Höhe etwaiger Strafzölle auf aus China eingeführte Lkw-Reifen wird für Ende August bzw. Anfang 2017 erwartet. cm

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