Erste Ergebnisse von Brembos „Cobra“-Projekt vorgestellt

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Zwei Jahre nach dem Startschuss für das Forschungsprojekt „Cobra“ im Juli 2014, in dessen Rahmen Brembo zukünftige Technologien rund um Fahrzeugbremsen bzw. das Potenzial alternativer Werkstoffe in Bremsbelägen untersucht, hat das italienische Unternehmen nunmehr erste Ergebnisse vorgelegt. Konkret geht es bei „Cobra“ – steht für „Cementitious Brake Control“ – speziell nämlich um den Einsatz von Gemischen auf Wasserbasis, in denen Zementinhaltsstoffe enthalten sind. Darauf basierende Bremsbeläge werden als mögliche Grundlage neuartiger Bremsanlagen für die Autos der Zukunft gesehen. Der Fokus der Arbeiten, die noch weitere Jahre fortdauern sollen und von der EU mit knapp 1,5 Millionen Euro gefördert werden bei Gesamtkosten von 3,8 Millionen Euro, lag bisher demnach auf der Optimierung der Zementmischung, der Analyse des neuen Materials und den ersten Straßentestergebnissen mit „Cobra“-Bremsklötzen. „Heute können wir sagen, dass wir ziemlich zufrieden sind [mit den bisherigen Ergebnissen]. Wir haben erfolgreich Bremsbeläge herstellen können, bei denen Wasser und Zementbestandteile als Bindemittel verwendet werden. Und wir haben gesehen, dass sie ihre primäre Funktion erfüllen: das Bremsen“, so Andrea Gavazzi, Direktor der Sparte Reibung bei Brembo. Gleichwohl liege noch viel Arbeit vor den Projektpartnern, um über die eine Vorserienfertigung letztendlich bis hin zu einem vollständigen industriellen Produktionsprozess zu kommen. Letzteres wird jedenfalls für irgendwann nach 2018 anvisiert. cm

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