ZF führt Aftermarket-Organisationen zusammen

Die ZF Friedrichshafen AG macht bei der Integration von TRW Automotive einen weiteren wichtigen Schritt: Zum 1. Januar 2017 werden die beiden Aftermarket-Organisationen ZF Services und TRW Aftermarket zusammengeführt. Durch den Zusammenschluss entsteht im Automobilzuliefer-Segment die zweitgrößte Service-Organisation weltweit. Das neu zu ordnende Portfolio an Produktmarken und die damit verbundenen Leistungen werden den Kunden erstmals auf der weltweit wichtigsten Branchenmesse, der Automechanika Frankfurt, im September präsentiert. „Nachdem wir die Bereiche Vertrieb und Einkauf bereits voll integriert haben, werden nun auch unsere Geschäftspartner im Aftermarket von einer gelungenen Integration profitieren“, sagte der ZF-Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Sommer am 6. Juli in Frankfurt am Main. „ZF stellt dank seiner Aftermarket-Aktivitäten die Leistungsfähigkeit seiner Produkte über deren kompletten Lebenszyklus sicher – wie auch eine professionelle Diagnose und Reparatur mit Originalersatzeilen. Daher ist es uns wichtig, in diesem Bereich einheitlich aufzutreten und die Verfügbarkeit unserer Produkte und Services in allen Märkten weltweit sicherzustellen.“

ZF hatte TRW Automotive am 15. Mai 2015 übernommen und als Division Aktive & Passive Sicherheitstechnik in den Konzern eingegliedert. Die dazugehörigen Aftermarket-Aktivitäten sind derzeit noch Teil dieser Division. Vom 1. Januar 2017 an gibt es dann nur noch einen Aftermarket-Bereich von ZF. Der Name TRW wird als Produktmarke erhalten bleiben und das bisherige Markenportfolio – neben Sachs, Lemförder, Boge und Openmatics – bereichern. Durch diesen Zusammenschluss entsteht im Automobilzuliefer-Segment die zweitgrößte Aftermarket-Organisation mit rund 8.000 Mitarbeitern weltweit und einem Umsatzvolumen von rund drei Milliarden Euro. Geleitet wird sie von Helmut Ernst, der aktuell das Geschäftsfeld ZF Services führt und gemeinsam mit dem Leiter von TRW Aftermarket, Neil Fryer, den Integrationsprozess „One ZF Aftermarket“ gestaltet. In diesem Zuge sind bereits die neue Organisationsstruktur sowie das Leitungsteam definiert worden.

„Die Zukunft des autonomen Fahrens wird nicht nur in der Entwicklung vorangetrieben. Unsere Aftermarket-Organisation ist eine weitere wichtige Triebfeder, die sicherstellen wird, dass diese neuen Fahrzeuge und damit unsere zukunftsweisenden Produkte von jeder Werkstatt verstanden und gewartet werden können“, betonte ZF-Chef Sommer. Helmut Ernst ergänzte: „Mit der gleichen hohen Professionalität und Geschwindigkeit, mit der die Kolleginnen und Kollegen von TRW Aftermarket und ZF Services diese Entwicklung vorantreiben, engagieren sie sich auch, um „Best of Both“ in unseren Geschäftsaktivitäten und Strukturen zu identifizieren und als Maßgabe der neuen Organisation zu realisieren.“ cs

 

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