DBV geht an Alcar, Tankstellengeschäft nicht

Montag, 13. Juni 2016 | 0 Kommentare
 
Transaktion im Zeichen der Zukunftssicherung
Transaktion im Zeichen der Zukunftssicherung

Die Alcar Deutschland GmbH (Siegburg) hat – wie bereits vor knapp einem Monat an dieser Stelle angekündigt – hundert Prozent der Geschäftsbereiche Reifen, Felgen und Schmierstoffe der DBV Würzburg GmbH übernommen. Mit der Übernahme will die Alcar-Gruppe (Hirtenberg/Österreich), zu der Alcar Deutschland gehört, eine strategisch wichtige Weiche im Geschäftsfeld Komplettrad und Online-Vertrieb sowie in der Ausweitung des eigenen Produktprogrammes der Gruppe stellen. Der Geschäftsbereich Tankstellen verbleibt hingegen bei Andreas Bathon, bislang geschäftsführender Gesellschafter der „Deutscher Brennstoffvertrieb GmbH.

Die DBV-Strukturen sollen erhalten bleiben, so Klaus Küfer

Klaus Küfer, Geschäftsführer der Alcar Deutschland und designierter Geschäftsführer der DBV GmbH: „Nach Jahren sehr guter Zusammenarbeit mit der DBV ist dies ein wichtiger Schritt, um unsere Marktführerschaft von Stahl- und Aluminiumfelgen im europaweiten Pkw-Nachrüstmarkt zu festigen, aber vor allem weiter auszubauen. Diese Übernahme ist die perfekte Ergänzung unseres bereits bestehenden Geschäftsfeldes Kompletträder. Des Weiteren können wir auch die Synergien im Vertrieb bestens nutzen.“ Ähnlich hatte sich Küfer schon vor Vollzug der Übernahme auf der Essener „Reifen“ gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG geäußert. Andreas Bathon wiederum hatte gegenüber dieser Zeitschrift seine Motivation und die seines Bruders Norbert für den Verkauf damit begründet, das Unternehmen in gute Hände geben und damit auch die Arbeitsplätze der Mitarbeiter in Würzburg sichern zu wollen. Nach etwa zwei Jahren Suche für eine Nachfolgelösung erscheine die Lösung mit Alcar als bestmögliche Option.

Das Tankstellengeschäft verbleibt bei Andreas Bathon

Das Tankstellengeschäft verbleibt bei Andreas Bathon

Die neu übernommene DBV Würzburg GmbH bleibt als eigenständiges Unternehmen erhalten und soll mit den bestehenden Mitarbeitern und deren Verantwortlichkeiten weitergeführt werden. Zusätzlich sollen die seit mehr als zwei Jahrzehnten bekannte Marke DBV sowie der Standort in Würzburg unverändert erhalten bleiben. Dieser Schritt wird als weiterer wichtiger Meilenstein gesehen und soll die solide Struktur der Alcar-Gruppe mit über 750 Mitarbeitern und 29 Firmen in 19 Ländern weltweit unterstreichen. detlef.vogt@reifenpresse.de

Eine weitere Stärkung der Alcar-Gruppe

Eine weitere Stärkung der Alcar-Gruppe

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Kategorie: Markt

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