Triple für Pirelli-Konzern perfekt: „Roadtec 01“ gewinnt Tourenreifentest

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Besser hätte die diesjährige dreiteilige Reifentestserie der Zeitschrift Motorrad für den Pirelli-Konzern nicht laufen können. Hat der „Scorpion Trail II“ der eigenen Marke den Enduroreifenvergleich des Magazins für sich entscheiden können mit dem „Tourance Next“ der Schwestermarke Metzeler gleich dahinter auf dem zweiten Rang und hatte deren „Sportec M7 RR“ dann beim Sportreifentest die Nase vorn gefolgt wiederum von Pirellis „Diablo Rosso III“ und Contis „Sport Attack 3“ als gemeinsame Zweite, konnte sich nun auch noch der neue Metzeler „Roadtec 01“ im Tourenreifentest des Blattes durchsetzen. Denn dabei verwies er die drei angetretenen Mitbewerber – Conti „Road Attack Evo 2“, Dunlop „RoadSmart III“, Michelin „Pilot Road 4“ – auf die Plätze mit insgesamt 232 von 250 möglichen Wertungspunkten. Vergeben wurden die in den Disziplinen Landstraße/Alltag, wo maximal 150 Punkte zu ergattern waren, sowie Nässe, wo es galt, im Idealfall weitere 100 Punkte einzufahren.

Montiert in den Größen 120/70 ZR17 am Vorderrad und in 180/55 ZR17 am Hinterrad einer Honda CB 1000 R gelang dem Metzeler-Reifen der Spagat zwischen den einzelnen Anforderungen (Handlichkeit, Haftung, Grenzbereichsverhalten etc.) in den beiden Wertungsabschnitten letztlich am besten. Die Tester bezeichnen den „Roadtec 01“ jedenfalls als „sportlich-agiles Landstraßengummi“ und attestieren ihm „extreme Gripreserven bei Nässe“. Insofern sei der Reifen in Sachen Touren-Performance derzeit führend, selbst wenn sein Profildesign als „Old School“ charakterisiert wird. Dicht dahinter kommt mit nur zwei Punkten weniger der Dunlop-Reifen ins Ziel – dies aufgrund gegenüber dem „Roadtec 01“ nur geringfügig schlechterer Nässeeigenschaften. Charakterisiert wird der „RoadSmart III“ dabei als handlich, präzise und stabil, was ihn „zu einer echten Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer [macht], die bei Wind und Wetter unterwegs sind“.

Auf dem dritten Rang kommt mit 223 Gesamtpunkten das Conti-Modell, das zudem das Prädikat „Kauftipp Landstraße“ der Redaktion einheimsen kann. In der Nässewertung muss er die Konkurrenz demnach zwar samt und sonders an sich vorbeiziehen lassen, aber dafür – schreibt Motorrad – seien Kurvenstabilität und Handlichkeit bei ihm „auf höchstem Niveau“. Demgegenüber hat der „Pilot Road 4“ offenbar weder im Alltag auf der Landstraße noch auf nasser Fahrbahn eine Duftmarke setzen können. „Er ist und bleibt ein guter Allrounder – aber die jungen Herausforderer können manches einfach besser“, begründet das Blatt, warum der Michelin-Reifen mit insgesamt 222 Wertungspunkten Letzter des Vergleichs wird. Dabei gilt es jedoch zu bedenken, dass dies gerade einmal zehn Zähler weniger als beim Testsieger sind entsprechend einer Differenz von gerade einmal rund vier Prozent. christian.marx@reifenpresse.de

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