Jetzt ist’s offiziell: Bridgestone übernimmt Speedy

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Im April kursierte es noch als Gerücht, jetzt aber hat es Bridgestone auch ganz offiziell bestätigt: Der japanische Reifenhersteller bzw. dessen Europadependance übernimmt die französische Werkstattkette Speedy zu 100 Prozent. Zumindest, sofern die europäischen Wettbewerbshüter nicht ihr Veto in Sachen dieser Akquisition einlegen. Mit dem Deal sucht das Unternehmen eigenen Worten zufolge die direkte Nähe zu den Verbrauchern in Frankreich, bezeichnet man das Land doch als einen seiner Kernmärkte in Europa, wobei Speedy allerdings noch in weiteren Staaten aktiv ist. Im französischen Markt soll die Zahl der Filialen nach der Übernahme jedenfalls auf über 800 ausgebaut werden, nachdem die Werkstattkette die aktuelle Zahl seiner Outlets in unserem Nachbarland inklusive aller Franchisepartner mit knapp 500 beziffert zuzüglich weiterer gut 90 Franchisebetriebe in Guadeloupe, Martinique, Französisch-Guayana, Réunion, Neukaledonien sowie noch anderen Ländern (Marokko, Türkei, Algerien, Senegal, Tunesien, Ägypten, Belgien). Nach zuletzt veröffentlichten Zahlen steht die Kette für ein Umsatzvolumen in Höhe von 260 Millionen Euro (2013), das mit über 2.500 Beschäftigten (2015) erzielt wurde.

Laut Eduardo Minardi, Executive Chairman und CEO von Bridgestone Europe, sollen Speedy-CEO Jacques Le Foll und sein Team die Aktivitäten der Werkstattkett auch nach der Übernahme „weiterhin entsprechend ihrer strategischen Planungen vorantreiben“

Laut Eduardo Minardi, Executive Chairman und CEO von Bridgestone Europe, sollen Speedy-CEO Jacques Le Foll und sein Team die Aktivitäten der Werkstattkett auch nach der Übernahme „weiterhin entsprechend ihrer strategischen Planungen vorantreiben“

„Wir sehen Speedy als starke strategische Ergänzung mit einem Premiumkundenmix, einer erweiterten geografischen Abdeckung und dem Fokus auf Servicequalität. Darüber hinaus zeichnet sich Speedy durch einen hohen Markenwiedererkennungswert und eine innovative Denkweise aus. Ich möchte zugleich die Gelegenheit nutzen, die Speedy-Franchisepartner herzlich willkommen zu heißen und mich für den Beitrag zu bedanken, mit dem sie Speedy zu einem großartigen Servicedienstleister machen. Angesichts der Leistungsverbesserungen bei Speedy während der zurückliegenden Jahre sollen CEO Jacques Le Foll und sein Team die Aktivitäten weiterhin entsprechend ihrer strategischen Planungen vorantreiben“, sagt Eduardo Minardi, Executive Chairman und CEO von Bridgestone Europe. Dank der Ausweitung des eigenen Servicenetzwerkes in einer solchen Dimension eröffneten sich noch bessere Möglichkeiten für den Reifenhersteller, die Bedürfnisse der Verbraucher zu verstehen. Dies wird als essenziell angesehen, um weiter an einer führenden Position im Markt zu arbeiten.

„Die Zusammenarbeit mit der weltweiten Nummer eins in der Reifenindustrie ist eine hervorragende Nachricht für Speedy, unsere Lieferanten, Franchisenehmer und Kunden. Die Verbindung mit Bridgestone wird uns dabei unterstützen, die Entwicklung von Speedy voranzutreiben, und gleichzeitig Kontinuität hinsichtlich unserer strategischen Grundprinzipien gewährleisten: Qualität, Kundendienst, Innovation und Pioniergeist“, sieht Speedy-CEO Jacques Le Foll die Kombination als Win-win-Situation für die Partner auf beiden Seiten. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und gemeinsam an dem nächsten Wachstumsschritt bezüglich der weiteren Speedy-Entwicklung zu arbeiten“, ergänzt er. Zumal Reifen demnach eine „so entscheidende Rolle“ in Speedys Produkt- und Dienstleistungsangebot spielen. Von Bridgestones Expertise auf diesem Gebiet verspricht man sich bei der Werkstattkette also so einiges in Bezug auf die künftige Unternehmensentwicklung. cm

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