Statement: Giti Tire kann Reifentestergebnisse „nicht nachvollziehen“

Mittwoch, 16. März 2016 | 0 Kommentare
 
Stefan Fischer, Geschäftsführer von Giti Tire Europe, wehrt sich gegen Vorwürfe, der GT Radial Champiro FE1 sei auf Nässe ein Sicherheitsrisiko für Verbraucher; eigene Nachtests widerlegten jetzt die Ergebnisse des ACE-/ARBÖ-Sommerreifentests
Stefan Fischer, Geschäftsführer von Giti Tire Europe, wehrt sich gegen Vorwürfe, der GT Radial Champiro FE1 sei auf Nässe ein Sicherheitsrisiko für Verbraucher; eigene Nachtests widerlegten jetzt die Ergebnisse des ACE-/ARBÖ-Sommerreifentests
Dass es Giti Tire in diesem Frühjahr mit den aktuellen Sommerreifentests nicht gerade gut getroffen hat, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Insbesondere der Test des Autoclubs Europa (ACE) in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Partnerklub ARBÖ (Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs) habe dabei Zweifel an den Testern, den Testverfahren und dem gesamten Test geweckt, betonen im Gespräch mit der NEUE REIFENZEITUNG nun die Verantwortlichen der deutschen Organisation des chinesischen Herstellers. Auch die Interpretationen der ACE-Testergebnisse durch Medien wie der Bild-Zeitung – Schlagzeile: „Billig-Reifen bei Nässe lebensgefährlich!“ – könne man so nicht hinnehmen, so Managing Director Europe Stefan Fischer im Gespräch mit dieser Zeitschrift. Nun legte Giti Tire die Ergebnisse unabhängiger Nachtests durch die Dekra und eine weitere Testorganisation vor, die die Qualität des GT Radial Champiro FE1 nachweisen sollen, der im ACE-Test die schlechteste Note „bedingt empfehlenswert“ erhielt. „Die Ergebnisse haben uns im Prinzip Recht gegeben“, betonte Fischer. Unterm Strich steht dabei jetzt: Derzeit sind die im Raum stehenden Leistungsunterschiede auf Nässe zwischen dem Reifentest und den eigenen Beurteilungen des Reifens durch den Hersteller nur über Spekulationen zu erklären.

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Kategorie: Markt, Produkte

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