Kein pauschaler Verlust der Neufahrzeuggarantie durch Tuningmaßnahmen

Mittwoch, 9. März 2016 | 0 Kommentare
 
Nach Aussagen des Verbandes der Automobiltuner e.V. (VDAT) besteht bei so manchem Verbraucher Verunsicherung darüber, ob Tuningmaßnahmen an einem Neufahrzeug mittels Zubehörteilen aus dem freien Aftermarket unter Umständen nicht zu einem Verlust der Herstellergarantie führen könnten. Derartige Befürchtungen sind laut der Interessenvertretung der Tuningbranche in der Regel aber wohl unbegründet. „Eine Garantiezusage entfällt nicht pauschal dadurch, dass jemand ein Zubehörteil eines Drittanbieters montiert“, erklärt VDAT-Geschäftsführer Harald Schmidtke unter Verweis auf „möglicherweise irreführende Aussagen mancher Markenhändler und Automobilhersteller“. Denn vergleichbar mit den geltenden Regeln bei der gesetzlichen Gewährleistung komme es auch bei der Garantie auf einen sogenannten „kausalen Zusammenhang“ an, so Schmidtke weiter. Gemeint damit ist, dass im Falle eines Falles Ursache und Schaden in Verbindung zueinander stehen müssen. Bestehe beispielsweise innerhalb des Garantiezeitraumes ein Problem mit der elektrischen Sitzverstellung, so dürfe der Hersteller die Garantieübernahme nicht mit dem Hinweis auf eventuell montierte Sonderräder ablehnen, heißt es vonseiten des VDAT. Es gebe „diesbezüglich aber vielfach falsche Aussagen gegenüber dem Kunden“. cm

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Kategorie: Markt, Produkte, Tuning

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