De-minimis-Richtlinie ist „Sargnagel für die mittelständischen Runderneuerer“

Dienstag, 8. März 2016 | 0 Kommentare
 
BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler sieht die neue De-minimis-Förderrichtlinie als „Sargnagel für die mittelständischen Betriebe der Branche“; die Nachfrage nach Runderneuerten durch Speditionskunden sei seit Jahresbeginn bereits rapide gesunken
BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler sieht die neue De-minimis-Förderrichtlinie als „Sargnagel für die mittelständischen Betriebe der Branche“; die Nachfrage nach Runderneuerten durch Speditionskunden sei seit Jahresbeginn bereits rapide gesunken
Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk arbeitet eigenen Aussagen zufolge bereits an einer Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht wegen der neuen De-minimis-Förderrichtlinie, die – so sieht es derzeit jedenfalls aus – in Zukunft nicht mehr die Förderung von runderneuerten Reifen ermöglichen wird. Das Förderprogramm, von dem kleine wie große industrielle Runderneuerer in Deutschland jahrelang profitieren konnten, drohe sich „zum Sargnagel für die mittelständischen Betriebe der Branche zu entwickeln“ – dies „klingt paradox, ist aber leider bittere Wahrheit für die Lkw-Reifenrunderneuerer in Deutschland“, konstatiert der BRV in einer heute veröffentlichten Mitteilung und erhöht damit auch den Druck auf die Bundesbehörden, namentlich den Bundesrechnungshof, der sich offenbar gegen eine vom Verband geforderte Lösung sperrt. „Für die vorwiegend mittelständisch strukturierten Runderneuerungsunternehmen mit ihren gut 1.800 Beschäftigten ist das eine Katastrophe“, sagt Hans-Jürgen Drechsler, Geschäftsführer des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk, der auch die Interessen der Runderneuerer in Deutschland vertritt. „Unsere Mitglieder berichten, dass die Nachfrage von Speditionskunden nach ihren Produkten seit Jahresbeginn rapide gesunken ist.“

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Kategorie: Markt, Runderneuerung

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