RDKS-Goldgräberstimmung in Werkstätten nicht angebracht, aber …

Montag, 7. März 2016 | 0 Kommentare
 
Dass noch markengebundene Betriebe und Autohäuser stärker vom RDKS-Service profitieren, wird sich nach Ansicht von Schrader dadurch ändern, dass im Zuge deren zunehmenden Alters allmählich immer mehr mit RDKS ausgerüstete Fahrzeuge auch in freie Werkstätten „tröpfeln“
Dass noch markengebundene Betriebe und Autohäuser stärker vom RDKS-Service profitieren, wird sich nach Ansicht von Schrader dadurch ändern, dass im Zuge deren zunehmenden Alters allmählich immer mehr mit RDKS ausgerüstete Fahrzeuge auch in freie Werkstätten „tröpfeln“
Zwar können nach Meinung von Schrader gerade die Reifenbetriebe unter ihnen nach einem schlechten Wintergeschäft neue Einnahme- und Kundenquellen dringend brauchen, dennoch warnt der Hersteller von Sensoren für direkte Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) freie Werkstätten im Zusammenhang mit dem Geschäft rund um RDKS-Komponenten vor einer überzogenen Goldgräberstimmung. Aber auch davor, das Thema auf die leichte Schulter zu nehmen, nur weil zunächst markengebundene Betriebe und Autohäusern stärker von entsprechenden Servicedienstleistungen zu profitieren scheinen. „Ursache der wahrgenommenen ungleichen Verteilung der RDKS-Aufträge sind höchstwahrscheinlich ganz banale Lebenszykluseffekte von Automobilen“, so Schrader mit Blick darauf, dass jüngere Fahrzeuge nun mal eher in Markenwerkstätten repariert bzw. gewartet werden und mit RDKS ausgerüstete Fahrzeuge insofern eben erst allmählich in die freien Werkstätten „tröpfeln“ werden. Zumal die RDKS-Pflicht in allen neu zugelassenen Fahrzeugen der Klasse M1 erst seit November 2014 gilt. Gleichwohl wird nicht dazu geraten, das Thema deswegen auf die lange Bank zu schieben. „Wenn letztendlich die großen Stücke vom Kuchen neu verteilt werden, sollten die Betriebe bestens auf die neue Klientel vorbereitet sein“, so der Sensorhersteller. cm

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Kategorie: Markt, Produkte, Werkstatt

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