Idealo registriert rückläufige Nachfrage nach „Billigreifen“ aus China

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Obwohl sogenannte „Billigreifen“ aus Fernost Autofahrern nach eigenen Erhebungen beim Sommerreifenkauf ein Sparpotenzial von bis zu 30 Prozent bieten, ist laut den Betreiber der Preisvergleichsplattform Idealo die Nachfrage nach solchen aus chinesischer Produktion rückläufig. Kämen sie bei den Verbrauchern ohnehin nicht allzu gut an nicht zuletzt aufgrund vergleichsweise schlechter Testergebnisse wie jüngst gerade erst wieder beim GTÜ-/Autozeitung-Produktvergleich, so habe sich deren Nachfrageanteil 2015 gegenüber einem Jahr zuvor sogar noch einmal um einen Prozentpunkt verringert. Denn bezogen auf die Gesamtnachfrage nach Sommerreifen auf der Plattform unter www.idealo.de im vergangenen Jahr sollen nunmehr lediglich zwei Prozent auf solche aus dem Reich der Mitte entfallen sein.

Gemeint damit sind wohlgemerkt Produkte aller bei Idealo gelisteter China-Marken zusammengenommen. Am anderen Ende der Skala kann Conti mit einem 14-prozentigen Anteil demgegenüber einmal mehr den Titel als bei den Nutzern der Preisvergleichsplattform beliebtesten Reifenmarke einheimsen, gefolgt wohl den dahinter jeweils gleichauf liegenden Duos Hankook/Michelin (elf Prozent) und Dunlop/Goodyear (zehn Prozent). „Insgesamt machen die zehn populärsten Reifenhersteller mehr als drei Viertel der Gesamtnachfrage nach Sommerreifen aus“, so Idealo. Anders als beispielsweise etwa Großbritannien ist Deutschland also offenbar weiterhin kein Markt, der von Budgetreifen dominiert wird. christian.marx@reifenpresse.de

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