Russland und Brasilien bleiben die Sorgenkinder des globalen Pkw-Marktes

Montag, 29. Februar 2016 | 0 Kommentare
 
Die Entwicklung der Pkw-Neuzulassungen – gezeigt wird das gleitende Mittel über die jeweils letzten zwölf Monate – ist für die Länder Russland und Brasilien, aber auch Japan nicht gerade erbaulich (Quelle: OICA – Organisation Internationale des Constructeurs d’Automobiles/Euler Hermes)
Die Entwicklung der Pkw-Neuzulassungen – gezeigt wird das gleitende Mittel über die jeweils letzten zwölf Monate – ist für die Länder Russland und Brasilien, aber auch Japan nicht gerade erbaulich (Quelle: OICA – Organisation Internationale des Constructeurs d’Automobiles/Euler Hermes)
Laut einer Studie des Kreditversicherers Euler Hermes hat der sogenannte „Dieselskandal“ den Automobilmarkt zwar aufgewirbelt, doch gravierende Auswirkungen auf die Pkw-Absatzzahlen sind bislang offenbar ausgeblieben. Im Gegenteil: Der europäische Automobilmarkt habe 2015 ebenso zulegen können wie der deutsche. Und es herrsche weitestgehend Optimismus in der Branche vor, zumal 2015 außer dem Plus in Europa auch in den anderen beiden wichtigen globalen Automobilmärkten in China und den USA ansehnliche Nachfragezuwächse registriert wurden und für 2016 ebenso wieder erwartet werden. Demgegenüber geht man davon aus, dass Russland und Brasilien die Sorgenkinder des globalen Automobilmarktes bleiben werden. Der Kreditversicherer erwartet, dass in Russland 2016 nochmals neun Prozent weniger Autos verkauft werden nach einem Rückgang von fast einem Drittel (minus 36 Prozent) im vergangenen Jahr. In Brasilien soll der Absatz dieses Jahr um weitere sieben Prozent sinken nach einem 24-prozentigen Minus 2015. cm

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Kategorie: Markt

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