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Umsatz im Kfz-Gewerbe 2015 mit 6,2 Prozent Zuwachs

Mehr verkaufte Neufahrzeuge und Gebrauchtwagen sowie gestiegene Werkstattauslastung bescherten dem Kfz-Gewerbe im Jahr 2015 ein Umsatzwachstum von 6,2 Prozent auf 156,5 Milliarden Euro (Vorjahr 147,4 Mrd. Euro). „Das Jahr 2015 ist gut gelaufen, trotz des Skandals um manipulierte Emissionswerte“, so der Präsident des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) Jürgen Karpinski auf der Jahrespressekonferenz in Berlin.

„Sowohl bei den Neuzulassungen als auch im Gebrauchtwagengeschäft haben wir Zuwachsraten zu verzeichnen. Und auch das Servicegeschäft hat sich nach dem Einbruch in 2014 wieder erholt und ist gewachsen. Insofern ist beim Umsatz alles okay. Die Rendite hat davon leider nicht entsprechend profitiert.“ Die vorläufige Durchschnittsrendite sei mit etwa 1,4 Prozent kaum merklich gestiegen (1,3 Prozent in 2014) und nach wie vor ein Stück weit entfernt von drei Prozent Mindestrendite.

Im Werkstattgeschäft stiegen die Umsätze um 1,2 Prozent auf 30,3 Milliarden Euro (2014: 29,9 Milliarden Euro). Im Durchschnitt waren die Werkstätten der 38.400 Kfz-Betriebe – davon 17.450 fabrikatsgebunden – im vergangenen Jahr um zwei Prozentpunkte besser ausgelastet als in 2014. dv

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