Schmiederad „Hurricane RR“ soll besonders leicht sein

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Mit einer komplett neu entwickelten „Hurricane“-Schmiederadgeneration will der 1983 gegründete und auf Fahrzeuge der Marke BMW spezialisierte Tuner G-Power neue Maßstäbe in Sachen Leichtgewichtigkeit setzen. Als Nachfolgemodell der „Silverstone-Diamond“-Felge soll das neue „Hurricane-RR“-Rad dank Technologieinnovationen im Werkstoff-, Entwicklungs- und nicht zuletzt Produktionsbereich in der Dimension 21×9,0 Zoll gerade einmal 11,4 Kilogramm auf die Waage bringen. Angeboten wird die Neuheit allerdings nicht nur in dieser Größe, sondern darüber hinaus noch in 20×9,0 Zoll, 20×10,5 Zoll, 21×10,5 Zoll sowie 23×11,0 Zoll jeweils in den Farbvarianten „Jet Black“, „Gun Metal Grey“ und „Stardust Silver“. Der Anbieter verspricht gleichzeitig „Erstausrüsterqualität dank CAD-Entwicklung und Aerospace-Aluminium“ für sein eigenen Worten zufolge TÜV-geprüftes und in Deutschland gefertigtes Rad.

Als Ausgangsmaterial für die Herstellung des Rades dient demnach ausschließlich hochwertiges 6061-Aluminium, wie es auch in der Luft- und Raumfahrtindustrie zum Einsatz kommt, da es höchste Festigkeit mit einem geringen Eigengewicht verbinde. „Ein auf die besonderen Eigenschaften dieses Hightech-Materials abgestimmter Entwicklungsprozess ist Grundlage für das geringe Felgengewicht“, so der Anbieter. Ganz am Anfang stehe dabei ein 3D-Radmodell basierend auf der Designvorlage, das mittels Finite-Elemente-Analyse gewichtsoptimiert wird. Um maximale Sicherheit zu gewährleisten, werden laut dem seit 2008 zur ASA Group gehörenden Tuner dabei enorme Belastungen an dem 3D-Radmodell simuliert und die daraus entstehenden Spannungen und Verformungen berechnet: Das 3D-Radmodell werde dabei solange analysiert und optimiert, bis keine kritischen Belastungsspitzen mehr auftreten.

Um die Qualität nicht dem Zufall zu überlassen, bevorzugt das Unternehmen eine Fertigung seiner Räder in eigener Produktionsstätte in Deutschland und nicht im Ausland. „Denn der Produktionsprozess wird maßgeblich von dem zur Verfügung stehenden Maschinenpark bestimmt. So ermöglicht zum Beispiel die Vertikal-CNC-HS-Fräsmaschine den Einsatz einer innovativen Aufspannvorrichtung, was wiederum eine besonders schwingungsarme und somit präzise Fertigung garantiert. Dreharbeiten hingegen erfolgen dann auf einer speziellen CNC-Drehmaschine mit extragroßem Verfahrweg. Nur so können G-Power-Schmiederäder bis hin zu einem Durchmesser von 23 Zoll gefertigt werden“, erklärt der Anbieter, nach dessen Worten seine Räder anschließend in sogenannten Trowalisierungsanlagen den letzten Schliff erhalten in einem mechanisch-chemischen Verfahren zur Veredelung der Felgenoberfläche.

Der ganze Aufwand wird letztlich deshalb betrieben, um die Leistungsfähigkeit der Kundenfahrzeuge zu verbessern, sagt G-Power. Dies sei stets das oberste Entwicklungsziel. Und da nun einmal auch das Felgengewicht einen direkten Einfluss auf die Performance eines Fahrzeugs habe bzw. sich mit geringeren ungefederten Massen ein sensibleres Ansprechverhalten der Feder-/Dämpferelemente und in der Folge eine bessere Straßenlage, ein optimiertes Handling sowie letztlich höhere Kurvengeschwindigkeiten erzielen ließen, achte man besonders darauf, dass ein Rad möglichst wenig Masse auf die Waage bringe. Gleichzeitig sorge das als ultraleicht beschrieben „Hurricane RR“ so für eine Verbesserung der Beschleunigungswerte, da eine geringere rotierende Masse bewegt werden muss. „Hier macht sich jedes Gramm exponentiell bemerkbar“, so G-Power über seine neueste Kreation, bei der Kunden die drei zur Wahl stehenden Farbausführungen auf Wunsch mit der Option „Felgenspeichen mit Diamond-Cut“ oder einer Komplettpolierung kombinieren können. cm

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