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Unersättliche Pirelli-Mutter ChemChina

Damit stellt der staatliche chinesische Chemie-Primus China National Chemical Corporation (ChemChina) selbst seine gut sieben Milliarden schwere Akquisition des weltweit fünftgrößten Reifenherstellers Pirelli in den Schatten – nebenbei sei erwähnt, dass um die ChemChina-Tochtergesellschaft Aeolus herum in China derzeit ein marktführender Reifenhersteller aufgebaut wird – und lässt sowohl die erst kürzlich erfolgte fast eine Milliarde Euro teure Übernahme des Maschinenbauers KraussMaffei und die Beteiligung am Genfer Rohstoffhändler Mercuria wie Petitessen erscheinen: ChemChina will für fast 40 Milliarden Euro den Schweizer Agrochemiekonzern und Weltmarktführer bei Pflanzenschutzmitteln Syngenta (Basel) übernehmen. Nie zuvor hätte sich ein chinesischer Konzern eine Übernahme derart viel Geld kosten lassen, sollte der Deal wie allgemein erwartet zustande kommen. Die Frist zur Annahme des Angebots von ChemChina über 480 Franken pro Syngenta-Aktie beginnt am 4. April und endet am 23. Mai, sie ist an die Bedingung geknüpft, dass mindestens 67 Prozent der Aktien angedient werden. Bis Ende dieses Jahres soll der Deal über die Bühne gebracht sein. dv

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