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„Racetec RR“ nun auch in zwei Slick-Varianten erhältlich

Für professionelle bzw. sportlich ambitionierte Motorradfahrer bringt Metzeler seinen vor Jahresfrist eingeführten und für den Straßeneinsatz freigegebenen Supersportrennreifen „Racetec RR“ nun auch in zwei Slick-Versionen für die Rennstrecke auf den Markt. Der für den Wettbewerbseinsatz gedachte „Racetec RR Slick“ sowie der für Trainingssessions und Einsätze im Amateurbereich optimierte „Racetec RR Compk Slick“ erweitern damit die „RR“-Produktfamilie – der Buchstabenzwilling steht für Road Racing – der zu Pirelli gehörenden Marke auf nun insgesamt vier Modelle, zu denen darüber hinaus nämlich noch der „Sportec M7 RR“ zählt. „Deren Mitglieder sind alle im Racing- und Supersportsegment angesiedelt und basieren auf den umfangreichen Erfahrungen der Marke in Road Racing Wettbewerben“, so der Anbieter.

Der für den Einsatz in der Superbike Kategorie in verschiedenen nationalen Meisterschaften sowie bei Road-Racing-Events optimierte „Racetec RR Slick“ soll mit Bestleistungen in Sachen Grip, Handling und Fahrpräzision aufwarten können. „Insbesondere beim Ausloten des Limits im Rahmen von hochklassigen Rennveranstaltungen“, wie Metzeler verspricht. Hinzu komme ein breites Einsatzspektrum, speziell wenn es um die Anpassung des Reifens an verschiedene Arten von Asphalt, den Einsatz in unterschiedlichen Temperaturbereichen und auf verschiedenen Motorradtypen gehe. Darüber hinaus wird dem Reifen eine sehr gute Laufleistung verbunden mit konstant hohen Leistungen über die gesamte Lebensdauer attestiert. „Der ‚Racetec RR Slick’ wurde mit dem Ziel entwickelt, bei Rennen auf der Rundstrecke und im Road Racing bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Die Entwicklung fand darum vor allem an den Strecken selbst statt. Getestet und optimiert wurden die Reifen während Rundstreckenrennen und Road-Racing-Events von namhaften Fahrern wie Guy Martin, Ian Hutchinson und Gary Johnson“, sagt der Reifenhersteller.

Als wichtiger Entwicklungsschritt in Richtung mehr Grip im Vergleich zum Vorgänger „Racetec Slick“ wird dabei darin gesehen, dass die Hinterraddimensionen von 180/55 auf 180/60 sowie von 190/55 auf 200/60 verändert wurden. Vom 60er-Querschnitt bzw. dem damit verbundenen größeren Durchmesser verspricht man sich eine höhere Auflagefläche zusätzlich unterstützt durch eine auf 200 Millimeter verbreiterte Lauffläche. Zugleich sei der Vorderradreifen des „Racetec RR Slick“ von Grund auf neu designt worden, um eine perfekte Balance mit den neuen Größen der Hinterradreifen sicherzustellen und außerdem einen besseren Grip zu erzielen. Deshalb weisen die Vorderradreifen nun eine neue Kontur mit einem größeren Außendurchmesser auf. „Die neue, schmalere Kontur verbessert die Agilität des Reifens, und es entsteht eine größere Kontaktfläche in Schräglage“, erklärt Metzeler wie dadurch mehr Gummi in Kontakt mit der Straße gebracht und damit letztlich der Grip erhöht werden soll.

Die Änderungen der Kontur haben demnach sowohl vorne wie hinten Änderungen am Unterbau bzw. eine neue Struktur erforderlich gemacht. Im Hinblick auf eine möglichst gute Anpassung der Kontaktfläche an dem Asphalt mit seinen Mikroerhebungen einerseits sowie eine Erhöhung der Präzision beim Bremsen und Einlenken in Kurven setzen die Metzeler-Entwicklungsingenieure am Vorderrad auf zwei Lagen Aramid in Verbindung mit einem Null-Grad-Stahlgürtel, während am Hinterrad eine festere Karkasse aus Rayon verwendet wird, das flexibler als Aramid sein soll. Aber freilich kommt auch hinten ein Null-Grad-Stahlgürtel zum Einsatz. Unterstützt wird das Ganze durch die Laufflächenmischungen, die für ein weites Anwendungsgebiet in Bezug auf Asphalt und Temperaturen ausgelegt wurden. Aktuell in den Größen 120/70 R17 für vorne sowie 180/60 R17 und 200/60 R17 für hinten jeweils in den Spezifikationen „K1“ und „K2“ erhältlich soll dies bei beiden Varianten unter anderem durch die Verwendung von Polymeren mit niedriger Transformationstemperatur erreicht worden.

„Das bedeutet, dass die Moleküle, aus denen die Polymere bestehen, auch bei niedrigen Temperaturen beweglich bleiben, was zu einer softeren Mischung und somit bestem Grip schon in den Warm-up-Phasen führt“, erklärt Metzeler unter Verweis außerdem auf die Verwendung bestimmter Harze in der Gummimischung, mittels der man die Anpassungsfähigkeit des Reifens an Asphalte mit unterschiedlichen Reibwerten sicherstellen will. Durch Hinzugabe dieser Harze verbessere sich – heißt es – „die Korrespondenz zwischen Kontaktfläche und Asphalt, sowohl auf Oberflächen mit niedrigem Reibwert (Gummimischung erhitzt sich langsamer) als auch bei höherem Reibwert (Gummimischung erhitzt sich schneller)“. Eine gleichmäßige Abnutzung und die Verhinderung von übermäßigem Verschleiß wurden nach Unternehmensangaben durch einen patentierten Mischprozess erreicht, der für eine optimale Verteilung der Mischungsbestandteile in der Gummistruktur zuständig ist. Doch darüber hinaus lieferten auch die neuen Konturen bzw. die Form der Kontaktfläche einen Beitrag dazu, die auf die Reifenoberfläche wirkende Belastung zu senken und damit letztlich den Abrieb zu verringern.

Der ebenfalls nicht im normalen Straßenverkehr zugelassene „Racetec RR Compk Slick“ ist für Motorradfahrer gedacht, die bei Trackdays oder Trainingssessions zwar auf hohem Leistungsniveau das beste Setup für ihre Maschine suchen, bei der Rundenzeit aber nicht auf die Jagd nach der letzten Zehntelsekunde gehen wollen

Der ebenfalls nicht im normalen Straßenverkehr zugelassene „Racetec RR Compk Slick“ ist für Motorradfahrer gedacht, die bei Trackdays oder Trainingssessions zwar auf hohem Leistungsniveau das beste Setup für ihre Maschine suchen, bei der Rundenzeit aber nicht auf die Jagd nach der letzten Zehntelsekunde gehen wollen

Die Mischung des „Racetec RR Compk Slick“ unterscheidet sich davon, was vor allem daran liegt, dass dieser Reifen eher für nicht professionelle Wettbewerbe, ambitionierte Racing-Fans oder Trainingsfahrten ausgelegt ist. Er sei für Motorradfahrer geschaffen worden, die bei einem Trackday oder in Trainingssessions zwar auf hohem Leistungsniveau das beste Setup für ihre Maschine suchen, bei der Rundenzeit aber nicht auf die Jagd nach der letzten Zehntelsekunde gehen. Deswegen liegt bei ihm der Fokus ein wenig mehr auf dem Thema Laufleistung. Als Metzelers „Einsteigerprodukt in die Welt der Slick-Reifen“ weist er demnach zudem einem sehr breiten Einsatzbereich und ein unkompliziertes Verhalten auf. „Beim Einsatz des ‚Compk’ ist weder ein spezielles Setup des Motorrads für die Rennstrecke nötig, noch müssen die Reifen oft gewechselt werden, denn der neue Slick glänzt mit hoher Laufleistung sowie konstanter Performance auf den unterschiedlichsten Arten von Asphalt, bei wechselnden Temperaturen und auf verschiedensten Motorradtypen“, verspricht der Anbieter für den neuen Reifen, der im Februar in bei Straßenmotorrädern verbreiteten Hinterraddimensionen 200/55 R17 und 180/60 R17 auf den Markt kommen soll sowie in 120/70 R17 für das Vorderrad. cm

 

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