Knappe Kiste: Conti erobert Preishoheit bei Winterreifen von Michelin

Montag, 5. Oktober 2015 | 0 Kommentare
 
 
 
Zu den ungeschriebenen „Gesetzen“ der Reifenbranche gehört eigentlich, dass es in der Regel Michelin-Produkte sind, die das obere Ende der Preisskala eines Marktsegmentes markieren. Und während es zumindest mit Blick auf Winterreifen beim Start in die Vorjahressaison 2014/2015 tatsächlich noch so war, hat es zum aktuellen Umrüstgeschäft einen Wechsel an der Spitze gegeben. Gemäß dem alljährlich vom Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) zum Stichtag 1. September erhobenen Preispanel für Winterreifen ausgewählter Marken kann nun Continental die führende Rolle diesbezüglich für sich reklamieren. Allerdings ist die Entscheidung am oberen Ende eine äußerst knappe. Beigetragen dazu hat, dass sich binnen Jahresfrist Michelin-Winterreifen um 2,9 Prozent und damit stärker verbilligt haben als beinahe alle anderen von dem Branchenverband analysierten Marken: Einzig bei Vredestein ist die Differenz zum Vorjahresniveau mit minus 6,6 Prozent noch größer. Durchschnittlich werden dem BRV zufolge Winterreifen übrigens auch dieses Jahr wieder billiger als im Vorjahr angeboten: Der diesbezügliche Abschlag wird im Mittel über alle in die Betrachtung einbezogenen Marken mit 1,3 Prozent beziffert. christian.marx@reifenpresse.de

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , ,

Kategorie: Markt, Produkte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *