Bridgestone auf der IAA: Samt Firestone und Dopfer

Freitag, 2. Oktober 2015 | 0 Kommentare
 
An gewohnter Stelle in Halle 8
An gewohnter Stelle in Halle 8

Effizienz, Nachhaltigkeit und vor allem Sicherheit: Darum ging es Bridgestone bei der diesjährigen IAA. Außerdem wurde erstmals seit vielen Jahren neben der Premiummarke Bridgestone auch die Traditionsmarke Firestone präsentiert. Und als ein Highlight für die Journalisten konnte der Geschäftsführer von Bridgestone DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) Andreas Niegsch den Slalom- und Riesenslalomläufer Fritz Dopfer zu einem Pressegespräch auf dem Messestand begrüßen. Die Bridgestone Deutschland GmbH unterstützt nämlich nicht nur bereits seit 2008 den DSV (Deutscher Skiverband) als Sponsor und ist offizieller DSV-Reifenlieferant, sondern hat mit Dopfer auch – mittlerweile im dritten Jahr – einen personifizierten Markenbotschafter aus diesem Sport.

Skiläufer Dopfer kommt authentisch rüber

Skiläufer Dopfer kommt authentisch rüber

Dopfer plauderte „aus dem Nähkästchen“ und wusste immer wieder Parallelen zwischen Pkw-Reifen und dem Skisport zu ziehen. Bei seiner Ausrüstung seien immer wieder Innovationen gefragt wie auch bei Reifen. Wenn er von Wettbewerbsort zu Wettbewerbsort in der Saison fahre, dann müsse das sicher geschehen und geschieht in diesem Fall selbstverständlich auf Bridgestone-Reifen. Auch bei der Saisonvorbereitung – Dopfer kam gerade aus einem argentinischen Skigebiet – bedurfte es natürlich winterlicher Bereifung, um vom Hotel sicher bis an die Piste und retour zu kommen. Und natürlich – darum ist er ja Testimonial – fährt er selber Bridgestone, weil er das Produkt, für das er wirbt, kennen möchte. Das Sponsoring für Bridgestone kostet ihn vielleicht vier Tage im Jahr, das störe seinen Saisonverlauf nicht, sondern sei eher eine angenehme Abwechslung. Dopfer kommt authentisch rüber, das gefällt auch Bridgestone-Geschäftsführer Niegsch.

Gleichwohl: An gewohntem Standort hatte der japanische Reifenhersteller natürlich mit seinem Messeauftritt noch viel mehr Botschaften zu transportieren: Im Bereich Sicherheit setzt Bridgestone auf Weiterentwicklung und hat die neueste Reifengeneration mit Runflat-Technologie (RFT) vorgestellt. Überhaupt zog sich das Thema Sicherheit wie ein roter Faden durch die gesamte Bridgestone-Präsentation. Als globale Nummer 1 der Branche ist der Konzern der Überzeugung, die Offensive für mehr Sicherheit auf der Straße anführen zu müssen. Dieser Anspruch soll mit einer multidimensionalen Kampagne und erheblichen Investitionen in neue Sicherheitstechnologien untermauert werden. Der Messestand in Frankfurt sollte dieses Bestreben unterstützen: Mit Grafiken aus der internationalen Kommunikationskampagne des Unternehmens wurden Fahrer daran erinnert, dass ihre Reifen der einzige Teil des Sicherheitssystems ihres Fahrzeugs sind, der tatsächlich die Straße berührt.

Als Premiummarke hat man natürlich die Verpflichtung, sich auch innovativ zu zeigen. Davon konnten sich die Besucher der IAA anhand des Reifentyps Ecopia EP500 „ologic“ überzeugen, eine exklusive Bereifung für das Elektroauto BMW i3. Mit seinen (luftlosen) Reifen AirFree Concept soll darüber hinaus ein neues Kapitel im Bereich Nachhaltigkeit aufgeschlagen werden. Die Reifen, so sie denn über das Konzeptstadium hinauskommen, folgen wartungsarm und umfassend dem Nachhaltigkeitsprinzip. Ein besonderer Hingucker am Bridgestone-Stand dürfte das World Solar Car gewesen sein. Das Elektrofahrzeug wurde von der Universität Kogakuin (Japan) gebaut und nahm 2013 an der Bridgestone World Solar Challenge in Australien teil. Außerdem präsentierte Bridgestone natürlich seine aktuellen Spitzenprodukte aus dem Reifensortiment.

Bridgestone redet nicht nur von einer Stärkung seiner Zweitmarke Firestone, sondern tut auch was dafür

Bridgestone redet nicht nur von einer Stärkung seiner Zweitmarke Firestone, sondern tut auch was dafür

Firestone ist zurück

Erstmals seit vielen Jahren war am Bridgestone-Stand auch die Traditionsmarke Firestone in Frankfurt vertreten. Als Star der Ausstellung diente das 320 km/h schnelle IndyCar-Fahrzeug auf Firehawk-Slicks. Seit dem ersten Indy 500 im Jahr 1911 ist Firestone an den Rennen beteiligt und hat seitdem mehr Rennen gewonnen als die Reifen aller Mitbewerber zusammen. Derzeit ist Firestone mit einem Produktpaket im mittleren Preissegment in Europa vertreten und erhält als wichtiger Bestandteil seiner Mehrmarken-Strategie die volle Unterstützung des Bridgestone-Konzerns. detlef.vogt@reifenpresse.de

Bridgestone-Geschäftsführer Andreas Niegsch hatte einen prominenten Gast für ein Pressegespräch: Fritz Dopfer

Bridgestone-Geschäftsführer Andreas Niegsch hatte einen prominenten Gast für ein Pressegespräch: Fritz Dopfer

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Kategorie: Markt

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