Zahlenmaterial von Michelin zum Reifenbewusstsein in Großbritannien

Freitag, 11. September 2015 | 0 Kommentare
 
Ein Land, dessen Autofahrer beim Reifenluftdruck „vorbildlich“ genannt werden können, ist nicht bekannt
Ein Land, dessen Autofahrer beim Reifenluftdruck „vorbildlich“ genannt werden können, ist nicht bekannt

Reifenhersteller Michelin hat in Großbritannien im Verlaufe der letzten acht Jahre – in denen sich an der grundsätzlichen Situation nichts verbessert hat – 23.741 Autos im Rahmen von Roadshows unter dem Titel „Fill Up With Air“ untersucht und Erschreckendes zutage gebracht. Demnach hat an 62 Prozent aller Fahrzeuge wenigstens ein Reifen einen falschen Luftdruck. Bei 37 Prozent weicht der Luftdruck dermaßen von der korrekten Einstellung ab, dass Michelin von „gefährlich“ (Abweichung 0,5 bar) oder sogar „sehr gefährlich“ (1 bar) spricht. Vielleicht zieht bei den bislang so uneinsichtigen britischen Autofahrern ja das pekuniäre Argument: Bei einem korrekten Luftdruck hätten sie allein durch die Benzineinsparung 350 Millionen Euro gespart – jährlich. Und bei wem das Umweltargument verfängt: Fast 400.000 Tonnen CO2-Ausstoß wären vermieden worden – jährlich. dv

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Kategorie: Markt

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