Fraunhofer LBF mit kühlluftoptimiertem Propellerrad auf der IAA

Montag, 24. August 2015 | 0 Kommentare
 
Das sogenannte Propellerrad wiegt in 20 Zoll 11,3 Kilogramm
Das sogenannte Propellerrad wiegt in 20 Zoll 11,3 Kilogramm

Das Fraunhofer LBF (Darmstadt) hat den Einfluss des Radscheibendesigns untersucht, um den Luftstrom und die damit verbundene erzwungene Konvektion am Rad zu verbessern. Entscheidende Kriterien waren für die Wissenschaftler neben dem Kühleffekt und der besseren Durchströmung auch das Ergebnis der numerischen Betriebsfestigkeitsberechnung und das mögliche Gewicht. Das sogenannte Propellerrad wird auf dem IAA-Stand von Fraunhofer LBF in Halle 4.1 (Stand D33) zu sehen sein.

Das Rad wurde entsprechend den Anforderungen, die sich durch die erhöhte reifengefederte Masse ergeben, entwickelt. Untersuchungen im Windkanal ergaben einen deutlichen Einfluss des Raddesigns auf das Abkühlverhalten. Als vorteilhaft für die Unterstützung der radseitigen Konvektion zeigte sich, je nach Auslegungsziel, ein Design mit Propellerspeichen. Auf der Basis dieser Ergebnisse designten und bauten die LBF-Wissenschaftler ein Leichtbaurad in 20 Zoll, das sich beispielsweise für den Einsatz von Radnabenmotoren eignet. Es verbessere die Kühlluftführung um fünf Prozent und wiegt nur 11,3 Kilogramm, heißt es in einer Ankündigung. dv

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