Michelin-Absatzentwicklung besser als der Markt – positive Halbjahresbilanz

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Mit Blick auf die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres zieht Michelin eine positive Bilanz. Die Absatzentwicklung des Reifenherstellers sei basierend auf Stückzahlen besser gewesen als die des Marktes insgesamt, heißt es. Die gelte umso mehr für die Segmente Pkw- und Llkw-Reifen, aber – wenn auch weniger deutlich – ebenso für die Geschäftsbereiche Lkw-Reifen und „Specialty Businesses“. Alles in allem wird in der aktuellen Halbjahresbilanz ein um 2,4 Prozent höheres Absatzvolumen im Vergleich mit dem Zeitraum Januar bis Juni 2014 ausgewiesen. Gleichzeitig konnte man beim Umsatz zulegen: um 8,5 Prozent auf jetzt knapp 10,5 Milliarden Euro. Der operative Gewinn liegt in Abhängigkeit von der Berücksichtigung außergewöhnlicher Posten zwar jeweils bei ziemlich genau zwischen 1,2 und 1,3 Milliarden Euro, aber das sich gegenüber dem entsprechenden Bezugszeitraum 2014 ergebende Plus ohne bzw. mit deren Einbeziehung unterscheidet sich mit 8,9 Prozent bzw. 16,1 Prozent jedoch recht deutlich. Der Nettogewinn im aktuellen Berichtszeitraum wird jedenfalls mit 707 Millionen Euro angegeben, was einer 13,3-prozentigen Verbesserung gegenüber dem ersten Halbjahr 2014 entspricht.

„Durch ein breiteres Portfolio an Lösungen, einen besseren Zugang zu seinen Kunden und eine steigende Nachfrage in den traditionellen Märkten konnte Michelin im ersten Halbjahr ein starkes Wachstum erzielen. Der Erfolg unserer jüngsten Produktlinien wie dem Michelin ‚CrossClimate’ und den neuen BFGoodrich-Reifen sowie unsere verstärkte Position im Erstausrüstungssegment belegen, welche Bedeutung Innovationen für das Konzernwachstum haben“, kommentiert Michelins Chief Executive Officer (CEO) Jean-Dominique Senard, das aktuelle Zahlenwerk. In der Erwartung einer weiter steigenden Reifennachfrage in den etablierten Märkten und einer diesbezüglich etwas herausfordernderen Situation in den sogenannten „neuen Märkten“ ist der Reifenhersteller überzeugt, die positive Entwicklung während des ersten Halbjahres in der zweiten Jahreshälfte fortschreiben zu können. Bekräftigt wird vor diesem Hintergrund das anvisierte Ziel einer jenseits der Marke von elf Prozent liegenden operativen Marge. Mit Blick auf die ersten sechs Monate wird diese mit zwölf Prozent angegeben, wobei sich das Geschäft mit Pkw-/Llkw-Reifen bei Michelin angesichts einer Marge von 10,8 Prozent bisher zwar leicht profitabler entwickelte als das mit Lkw-Reifen (9,6 Prozent), damit aber trotzdem noch lange nicht an den im Segment „Specialty Businesses“ erreichten Wert von 21,5 Prozent heranreicht. cm

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