Weniger Zinkoxid und Weichmacher: Vipal Rubber präsentiert Forschungsergebnisse bei DKT

Freitag, 24. Juli 2015 | 0 Kommentare
 
Gib Gummi? Nicht nur – für die Herstellung eines Reifens werden mehr als 150 verschiedene Materialien eingesetzt, darunter auch Chemikalien wie das umweltgefährdende Zinkoxid
Gib Gummi? Nicht nur – für die Herstellung eines Reifens werden mehr als 150 verschiedene Materialien eingesetzt, darunter auch Chemikalien wie das umweltgefährdende Zinkoxid

Anlässlich der „International Rubber Conference“, die parallel zur Deutschen Kautschuk-Tagung bis zum 2. Juli in Nürnberg stattfand, trug Vipal Rubber erste Ergebnisse eines Forschungsprojektes vor, bei dem es um den zunehmenden Gebrauch von Recyclingmaterialien in der Produktion von Laufstreifenmischungen für die Runderneuerung ging. Suelen Moresco zufolge, F&E-Analystin bei Vipal, könne man durchaus den Anteil an Recyclingmaterialien weiter steigern und dadurch die Reifenrunderneuerung noch ökologischer machen. Suelen Moresco berichtete anlässlich der Deutschen Kautschuk-Tagung von ihren Studien über die Verringerung von Zinkoxiden und Weichmachern in den entsprechenden Laufflächenmischungen. Während es ihr gelungen sei, Weichmacher um 50 Prozent zu reduzieren, konnte Zinkoxid – wichtig als Katalysator in der Vulkanisation – sogar um 75 Prozent reduziert werden. Zinkoxid gilt in der EU als „umweltgefährdend“ und der Reifenabrieb sei insbesondere sehr giftig für Wasserorganismen. Das Forschungsprojekt wird gemeinsam mit der University of Caxias do Sul aus Rio Grande do Sul durchgeführt, dem Sitz von Vipal Rubber. ab

 

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Kategorie: Produkte

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