BRV bleibt BRV, selbst wenn er nun etwa auch BRVA heißen könnte

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BRVA könnte sich der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk (BRV) seit vergangenem Wochenende zwar ebenso gut nennen, doch nach der bei der alljährlichen Vollversammlung abgenickten Satzungsänderung durch die dazu nach Köln gekommenen Mitglieder des eingetragenen Vereins bleibt es freilich dennoch beim bisherigen Kürzel/Namen ohne den Zusatz A bzw. Autoservice. Aber genau diesem Trend, dass in immer mehr BRV-Mitgliedsbetrieben nicht mehr nur überwiegend Dienstleistungen rund um Rad und Reifen angeboten werden, sondern zunehmend weitergehende Servicearbeiten am Kfz zum Portfolio gehören, soll mit der Satzungsänderung der Diversifikation der Branche Rechnung getragen werden. Der BRV ist damit nun ganz offiziell die Interessenvertretung für „den Reifenfachhandel, das Mechanikerhandwerk für Reifen- und Vulkanisationstechnik sowie alle damit wirtschaftlich und fachlich verbundenen Gewerbe, eingeschlossen Tätigkeiten im Kraftfahrzeugreparaturbereich“, nachdem sich für die Änderung der Satzung mit eben diesem Wortlaut die nötige Dreiviertelmehrheit der in Köln anwesenden Verbandsmitglieder problemlos finden ließ. „Damit legitimieren wir gewissermaßen nachträglich lediglich die Aufnahmepolitik einiger Handelskooperationen bzw. -ketten unter unseren Mitgliedern, die mehr und mehr freie Werkstätten bei sich aufnehmen, bei denen der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit nicht immer auf Reifen liegt“, erklärt der geschäftsführende BRV-Vorsitzende Peter Hülzer. Die Satzungsänderung sei vor allem auch deshalb nötig gewesen, um angesichts dieser Entwicklung nicht mit dem Vereinsrecht auf Kollisionskurs zu geraten. christian.marx@reifenpresse.de

Unter den nach Köln gekommenen BRV-Mitgliedern fand sich problemlos die zur Satzungsänderung der Interessenvertretung nötige Dreiviertelmehrheit

Unter den nach Köln gekommenen BRV-Mitgliedern fand sich problemlos die zur Satzungsänderung der Interessenvertretung nötige Dreiviertelmehrheit

 

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