Cooper-Übernahme durch Apollo: Investoren blitzen bei Gericht ab

Nach anderthalb Jahren hat ein Bundesgericht im US-Bundesstaat Delaware jetzt die Sammelklage von einigen Investoren abgelehnt. Diese hatten behauptet, führende Cooper-Manager – dazu zählt auch CEO Roy V. Armes – hätten bewusste Falschinformationen veröffentlicht bzw. andere Informationen wiederum gar nicht veröffentlicht, die im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme von Cooper Tire & Rubber durch Apollo Tyres aus Indien 2013 eine wichtige Rolle gespielt hätten; dies verstoße gegen das US-Börsenrecht. Das sah der U.S. District Court im Bezirk Delaware offenbar anders und wies die Klage von Januar 2014 nun ab, die Anschuldigungen hätten sich nicht erhärten lassen. Im Sommer 2013 hatte Apollo Tyres aus Indien versucht, den US-Mitbewerber für rund 2,5 Milliarden Dollar zu übernehmen, war aber letzten Endes gescheitert; ein juristisches Gerangel zwischen beiden Unternehmen zur Klärung der Schuldfrage schloss sich an und konnte erst im Januar dieses Jahres beigelegt werden. ab

 

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