Interne Analyse: Hankook-DTM-Reifen für alle Teams identisch

Montag, 22. Juni 2015 | 0 Kommentare
 
Die von Hankook gelieferten DTM-Reifen waren und sind für alle Teams identisch und regelkonform, so das Ergebnis einer internen Studie
Die von Hankook gelieferten DTM-Reifen waren und sind für alle Teams identisch und regelkonform, so das Ergebnis einer internen Studie

Nachdem Anfang des Monats im Nachgang zum zweiten Rennen der Saison in DTM-Kreisen die Frage offen gestellt wurde, warum Audi augenscheinlich mit den Reifen so viel besser zurecht kommt als Mitbewerber Mercedes und BMW, hat der Exklusivlieferant Hankook nun die Ergebnisse einer „internen Analyse“, die „auf Anfrage einiger Teams“ durchgeführt wurde, veröffentlicht. Danach sei „die Konformität aller untersuchten Hankook-Reifen mit den Designrichtlinien des Unternehmens als auch deren grundsätzliche Gleichheit untereinander“ bestätigt worden, so der Hersteller in einer Mitteilung. „Weitere Untersuchungen ergaben allerdings eine, gegenüber dem bisher üblichen Standard, am oberen Rand des erlaubten Toleranzbereiches angesiedelte Gewichtszunahme, die möglicherweise zu Performance-Unterschieden geführt hat“, betont Hankook weiter.

Das Ergebnis der internen Analyse bestätige außerdem, dass die ab der Saison 2015 ausschließlich in der Basisvariante zum Einsatz kommenden Trockenreifen („Prime-Slicks“) „vollständig den strengen Hankook-Designrichtlinien entsprachen. Diese befanden sich oberhalb des Gewichts-Medians, also in Richtung der oberen Gewichtstoleranzgrenze, allerdings innerhalb der im DTM-Reifen-Spezifikationsblatt zwischen der ITR, dem DTM-Rechteinhaber und –vermarkter, und Hankook Tire vereinbarten Toleranzgrenzen. Dem gegenüber waren die Reifen aus dem bisherigen Produktionszyklus an der unteren Toleranzgrenze angesiedelt“, so Hankook. Weiter: „Die Folge waren mögliche Gewichtsdifferenzen, die eventuell zu Performance-Unterschieden gegenüber der bisherigen Spezifikation geführt haben.“

Alle ab dem kommenden Rennen – Norisring vom 26. bis 28. Juni – eingesetzten Reifen seien dann bereits nach einem neuen Verfahren mit verringerten Toleranzgrenzen geprüft, so der Hersteller weiter. Eine neu eingerichtete, der Rennreifenproduktion direkt nachgeschaltete Kontrolleinheit kümmere sich um die Einhaltung dieser Vorgaben.

„Festgestellt wurde außerdem, dass alle eingesetzten und vom DMSB per Los jedem Fahrzeug zugeordneten Reifen an den beiden Wochenenden in Hockenheim und am Lausitzring für alle Teilnehmer identisch waren“, betont der Hersteller. ab

 

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Kategorie: Motorsport

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