Evonik will weiter stark in Forschung und Entwicklung investieren

Montag, 30. März 2015 | 0 Kommentare
 
Der Spezialchemiekonzern Evonik mit Sitz in Essen (Foto) will in den kommenden zehn Jahren mehr als vier Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investieren
Der Spezialchemiekonzern Evonik mit Sitz in Essen (Foto) will in den kommenden zehn Jahren mehr als vier Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investieren

„Evonik soll eines der innovativsten Unternehmen der Welt werden, das ist unser Anspruch“, bekräftigte Vorstandsvorsitzender Klaus Engel in der vergangenen Woche anlässlich eines F&E-Pressegesprächs in Wesseling. „Innovationen sind ein zentrales Element unserer Wachstumsstrategie“, sagte Engel und kündigte auch für die Zukunft hohe Aufwendungen für Forschung & Entwicklung (F&E) an. So will Evonik Industries in den nächsten zehn Jahren mehr als vier Milliarden Euro in F&E investieren. Nach Engels Worten seien Innovationen das Lebenselixier der Spezialchemie. „Sie eröffnen uns neue Geschäftsfelder und stärken unsere führenden Markt- und Technologiepositionen.“ Im Geschäftsjahr 2014 lagen die F&E-Aufwendungen von Evonik mit 413 Millionen Euro fünf Prozent über denen des Vorjahres (394 Millionen Euro). Die F&E-Quote betrug 3,2 Prozent (2013: 3,1 Prozent).

Die Innovationsstrategie von Evonik orientiere sich an den Bedürfnissen einer wachsenden Gesellschaft – Ernährung, Gesundheit, Zugang zu neuen Technologien, schonender Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. Ressourceneffizienz und Klimafreundlichkeit seien die Basis für zahlreiche energieeffiziente umweltschonende Produkte von Evonik. „So hat der Spezialchemiekonzern für eine umweltfreundliche und ressourceneffiziente Mobilität gleich mehrere Lösungen parat. Mit Hilfe des Silica-/Silan-Systems für den ‚grünen Reifen’ sinkt der Kraftstoffverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Produkten um bis zu acht Prozent und mit innovativen Additiven für Hochleistungsschmierstoffe um bis zu vier Prozent. Weitere Kraftstoffeinsparungen versprechen Produkte von Evonik für den Leichtbau etwa mit Verbundwerkstoffen“, so Evonik anlässlich des F&E-Pressegesprächs. ab

 

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Kategorie: Markt

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