Ganzjahresreifen der (RDKS-)Kosten wegen „ein schlechter Kompromiss“

Donnerstag, 12. März 2015 | 1 Kommentar
 
Werden Kunden vom Handel über die Sicherheitsaspekte rund um RDKS aufgeklärt, sind die wahrscheinlich eher geneigt, mit direkten Systemen gegebenenfalls verbundene höhere Kosten zu akzeptieren
Werden Kunden vom Handel über die Sicherheitsaspekte rund um RDKS aufgeklärt, sind die wahrscheinlich eher geneigt, mit direkten Systemen gegebenenfalls verbundene höhere Kosten zu akzeptieren
Wie die Ergebnisse jüngster Umfragen zeigen, sind einige Autofahrer der unter Umständen mit der Pflicht zur Ausrüstung aller nach dem 1. November 2014 neu zugelassenen Fahrzeuge der Klasse M1 mit Reifendruckkontrollsystemen (RDKS) verbundenen höheren Kosten wegen verärgert, sodass manche von ihnen sogar die Verwendung eines zweiten Radsatzes in Zweifel ziehen. Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) vertritt demgegenüber allerdings die Meinung, dass ein Umstieg auf Ganzjahresreifen aus Kostengründen „ein schlechter Kompromiss“ sei. Deswegen fokussiert sich die Kampagne „RDKS-Wissen“ des BRV und seiner Partner in diesem Frühjahr auf die Botschaft „Sommerreifen im Sommer, Winterreifen im Winter“. Zumal die intensive Kommunikation zum Thema RDKS den Fachhandel bereits auch im vergangenen Winter gestützt habe. „99 Prozent der Kunden haben die Mehrkosten für Winterräder durch RDKS akzeptiert, wenn auch zähneknirschend. Nur ein verschwindend geringer und damit zu vernachlässigender Anteil der Autofahrer ist auf Ganzjahresreifen umgestiegen“, so die Verantwortlichen hinter der Kampagne. Freilich wird dem Handel im Hinblick auf das Frühjahrsgeschäft erneut wieder Unterstützung angeboten. cm

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Kommentare (1)

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  1. matzke willy sagt:

    Nicht nur in Österreich sind gar nicht so kleine Fachhändler durch “schlechte Winter”, die Wirtschaftsflaute und obendrein RDKS so unter Druck geraten, dass ihnen schließlich die Luft ausgegangen ist, also Insolvenz. Dabei sind Nachrüstsystheme wie das auch in der Reifenpresse vorgestellte von Blaupunkt ( es gibt auch andere) eine tolle Lösung.
    Außerdem sind indirekte Systeme voll ausreichend. Die neuen Allwetterreifen sind ( von mir bereits auch Schnee in den Alpen geprüft) eine sehr reife Alternative. Sie sind jedenfalls besser als schlechte Winterreifen. Jedenfalls sind sie für Konsumenten sicherer, als Winterreifen im Sommer, was sich sehr stark eingebürgert hat, aus Kostengründen.

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