Tschechischer Ministerpräsident besichtigt Nexen-Werk

Im Rahmen einer offiziellen Staatsvisite in Südkorea hat der tschechische Ministerpräsident Bohuslav Sobotka dem Nexen-Reifenwerk in Changnyeong (Provinz Süd-Gyeongsang) einen Besuch abgestattet. Damit sollte auch die Absichtserklärung zwischen dem Reifenhersteller und der Regierung Tschechiens zum Bau einer neuen Fertigungsanlage im tschechischen Zatec gewürdigt werden, die vor rund einem Jahr unterzeichnet wurde. „Wir sind hoch erfreut darüber, Ministerpräsident Bohuslav Sobotka bei Nexen Tyre willkommen heißen zu dürfen. Wir nehmen die Chance wahr und bieten ihm einen interaktiven Eindruck der Herstellungsanlage in Changnyeong, die als Maßstab für die neue Anlage in Zatec dient“, so Nexen-Tyre-Chairman Kang Byung-Joong.

„Wir freuen uns darauf, unsere Partnerschaft mit der tschechischen Regierung weiter zu festigen und die beste Reifenfertigungsstätte mit fortschrittlichster Technologie für Europa zu bauen“, ergänzt er. Nexen Tyre unterzeichnete im Juni vergangenen Jahres einen Investitionsvertrag mit der tschechischen Regierung und will annähernd 829 Millionen Euro in das auf einem 650.000 Quadratmeter großen Gelände in Zatec entstehende neue Werk investieren. Zatec sei mit seiner Nähe zu Deutschland, Frankreich und Großbritannien strategisch günstig gelegen und ermögliche es dem Unternehmen, dem steigenden Bedarf in Europa – einem der größten Reifenmärkte – nachzukommen, wird die Standortentscheidung für das neue Werk begründet.

Nexen verspricht sich von dem Neubauprojekt eigenen Worten zufolge einen „absoluten Vorsprung als Original-Equipment- bzw. OE-Zulieferer von Reifen für die führenden Autohersteller, darunter Fiat, Volkswagen und seine Geschäftsbereiche Skoda Auto und Seat“. Denn in einem Radius von 400 Kilometern rund um Zatec sollen sich aktuell etwa 30 Automobilproduktionsstätten finden. Die Produktion in dem neuen Werk soll den Planungen zufolge nach Abschluss der Baumaßnahmen 2018 anlaufen, wobei der jährliche Ausstoß der Fertigungsstätte schrittweise auf über zwölf Millionen Einheiten gesteigert werden soll und vor Ort dadurch mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen. cm

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