Eigenes Auto ist „kein Auslaufmodell“

Mittwoch, 14. Januar 2015 | 0 Kommentare
 
Laut einer Gemeinschaftsstudie von TÜV Rheinland, FSP und BBE Automotive können sich lediglich 16 Prozent der deutschen Autofahrer vorstellen, den eigenen Wagen abzuschaffen und nur noch Carsharing zu nutzen
Laut einer Gemeinschaftsstudie von TÜV Rheinland, FSP und BBE Automotive können sich lediglich 16 Prozent der deutschen Autofahrer vorstellen, den eigenen Wagen abzuschaffen und nur noch Carsharing zu nutzen

Selbst wenn Carsharing-Angebote hierzulande immer öfter genutzt werden, so sei das eigene Auto für die Deutschen „trotzdem kein Auslaufmodell“. Zu diesem Schluss kommen TÜV Rheinland, FSP (Fahrzeugsicherheitsprüfung) und die Kölner Beratungsgesellschaft BBE Automotive in einer Gemeinschaftsstudie zu den Perspektiven des Carsharings. Demnach nutzen aktuell rund eine Million Autofahrer bzw. 1,7 Prozent aller Führerscheinbesitzer entsprechende Angebote, wobei sich deren Zahl bis 2020 in etwa verdoppeln soll. Die Anzahl der dabei gemeinschaftlich genutzten Fahrzeuge werde im gleichen Zeitraum „voraussichtlich von knapp 15.000 auf vielleicht 39.000 ansteigen“, heißt es weiter. Ungeachtet dieses Wachstums hat die Untersuchung zutage gefördert, dass 66 Prozent der Deutschen auch weiterhin das eigene Auto auf dem Weg zur Arbeit nutzen wollen, während 34 Prozent Carsharing dabei als eine mögliche Alternative sehen. „Theoretisch bietet Carsharing ein enormes Geschäftspotenzial: Etwa 60 Millionen der rund 80,7 Millionen Deutschen befindet sich im ‚fahrfähigen Alter’ über 18 Jahre. Davon wiederum besitzen rund 75 Prozent einen Führerschein. Wie jedoch Umfragen belegen, können sich lediglich 16 Prozent (sieben Millionen) der 45 Millionen Autofahrer vorstellen, den eigenen Wagen abzuschaffen und nur noch Carsharing zu nutzen“, so ein weiteres Ergebnis der Gemeinschaftsstudie. cm

 

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Kategorie: Markt

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