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Deutsche Autos weiterhin sehr gefragt im US-Markt

Nach Angaben des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) ist die Nachfrage nach Pkw und sogenannten Light Trucks vergangenes Jahr in den USA um sechs Prozent auf gut 16,4 Millionen Einheiten gewachsen und habe sich damit – wie es heißt – „noch dynamischer entwickelt als erwartet“. Besonders freut man sich angesichts dessen beim VDA, dass die deutsche Autoindustrie 2014 Rekordzahlen in Nordamerika erreicht hat.

Sie hat ihren US-Absatz demnach auf knapp 1,4 Millionen Pkw und Light Vehicles steigern können im vergangenen Jahr. „Wir haben im Bereich der normalen Fahrzeuge – der sogenannten Passenger Cars, wie sie in Amerika definiert werden – einen Marktanteil von 12,4 Prozent. Wir haben im Premiumsektor besonders große Erfolge, wo wir den Markt geradezu dominieren mit Mercedes, Porsche, Audi, BMW. Das ist natürlich hocherfreulich. Hier wird unser Ingenieursgeist, unsere Innovationskraft, unsere Qualität hochgeschätzt. Der Erfolg ist nicht nur ein Erfolg der Hersteller, sondern auch von Hunderten von Zulieferern, die in Amerika ebenfalls eine große Wachstumschance sehen“, freut sich VDA-Präsident Matthias Wissmann über die positive Entwicklung.

Die USA seien das Exportland Nummer zwei nach Großbritannien: Jedes siebte Auto, das aus Deutschland exportiert wird, gehe in die Vereinigten Staaten, heißt es. Wertmäßig betrachtet sollen die USA sogar die Nummer-eins-Prosition für sich reklamieren können. Der Wert der in die USA gelieferten Autos wird für das vergangene Jahr mit über 20 Milliarden Euro beziffert, während der Wert der Exporte deutscher Zulieferer 2014 um elf Prozent auf 6,5 Milliarden Euro zugelegt haben soll. „Wir exportieren aus Deutschland, aber wir dürfen auch nicht vergessen: Wir produzieren in erheblichem Umfang im NAFTA-Raum – USA, Kanada und Mexiko. Diese beiden Säulen – Produktion in Deutschland und im NAFTA-Raum – machen unseren Erfolg hier auf diesem Markt aus“, so Wissmann. cm

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