Werkstattkette ATU heizt Preiskampf an

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Auch das neue Jahr startet die Werkstattkette ATU – mal wieder – mit dem Ausrufen von Niedrig(st)preisen für seine Dienstleistungen. Aktuell wird versprochen, Vertragswerkstätten bezüglich ihrer Preise von Werkstattleistungen inklusive Material um wenigstens 30 Prozent zu unterbieten. „Wir liegen mit unseren Preisen nicht mindestens 30 Prozent unter Ihrer Vertragswerkstatt? Kein Problem, legen Sie uns ein schriftliches Vergleichsangebot vor, und wir unterbieten es um 30 Prozent“, wird in einem Werbeflyer versprochen. Das von Kunden im Falle eines Falles vorzulegende Vergleichsangebot einer Vertragswerkstatt darf dabei nicht älter als 14 Tage sein und muss von einem Markenbetrieb im Umkreis von 30 Kilometern rund um die aufgesuchte ATU-Filiale stammen. Das Angebot ist dabei auf den Zeitraum vom 3. bis zum 17. Januar beschränkt, gilt freilich nur für bei ATU auch erhältliche Leistungen/Materialien sowie nicht für Sportwagen, Gewerbetreibende, Fremdleistungen (zum Beispiel von Prüforganisationen, Folieneinbau extern und Karo-Lack), Glasservice mit Versicherungsabwicklung sowie Werkstattersatzwagen. Ausgeschlossen sind demnach auch der externe Zukauf, Fremdkauf, nicht gelistete Sonderbestellungen, Teile von Autogasanlagen, Rußpartikelfilter sowie – und das ist aus Branchensicht zumindest eine gute Nachricht – Reifen und Felgen. Dass sich solche Preisaktionen im Wettbewerb mit markengebundenen, aber auch anderen freien Werkstätten überhaupt darstellen lassen bzw. wie sich die Werkstattkette im Markt behaupten will, erklärte Nobert Scheuch, Vorsitzender der ATU-Geschäftsführung, bei alldem unlängst in einem Interview mit der Zeitschrift Kfz-Betrieb. Demnach spielen dabei vor allem Vorteile aufseiten des Einkaufs die entscheidende Rolle, würden die doch entsprechend an die Kundschaft weitergegeben. „Die Höhe unseres Einkaufsvolumens versetzt uns in die Lage, direkt bei den Teileherstellern einzukaufen und ohne Zwischenhandelsstufen an den Endverbraucher zu verkaufen“, so Scheuch gegenüber dem Blatt. Dadurch erziele man Verkaufspreise, die teilweise unterhalb der Einkaufspreise von freien Werkstätten lägen, heißt es.christian.marx@reifenpresse.de

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