„Dramatische Entwicklung“ – glorreiche Zeiten im Reifenhandel vorbei

Mittwoch, 17. Dezember 2014 | 3 Kommentare
 
 
 
Nachdem unlängst schon die jüngsten Zahlen des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (WdK) zur Absatzentwicklung im deutschen Reifenersatzmarkt ein recht düsteres Bild des Handelsgeschäftes in Richtung Verbraucher (Sell-out) zeichnete, fällt auch das vorläufige Fazit des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) zum Geschäftsjahr 2014 im Reifenfachhandel nicht viel besser aus. Vielmehr spricht der Vorstand der Branchenvertretung von einer „zweifelsohne dramatische[n] Entwicklung, die unsere Branche erheblich negativ tangiert“. Gleichzeitig ist man dort überzeugt davon, dass die „glorreichen Zeiten“ im Reifenhandel nicht mehr zurückkommen werden. Insofern sei es nun endlich an der Zeit, eingetretene Pfade zu verlassen und sich fit zu machen für die nicht einfache Situation der Branche, die sich wohl auch 2015 nicht durchgreifend verbessern wird. christian.marx@reifenpresse.de

 

 

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Kategorie: Markt, Produkte

Kommentare (3)

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  1. Leider ist im Reifengeschäft nicht jeder Monat wie der Dezember 2014 : Reifenpresse | Donnerstag, 15. Januar 2015
  1. Hammer sagt:

    Der Schwanengesang für den Reifenfachhandel. Glorreich sind die Zeiten doch bereits seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts nicht mehr. Die situative Winterreifen-Pflicht 2006/2010 und die Abwrackprämie externe Hilfestellungen. Ich weiß nicht, wen der BRV mit seinen Mahnungen noch erreichen will. Flexibilität und Ideenreichtum hat der Handel nicht bewiesen, als die BRV-Studie Reifenmarkt 2020 erschien und die klare Abwärtstendenz darstellte. Seither hat sich in den Führungsetagen des Handels nichts getan. Also, woher sollen die erforderlichen Eigenschaften jetzt kommen? Ohnehin droht dem Fachhandel (nicht nur in der Reifen-Branche !!)binnen weniger Jahre weiteres Ungemach durch intelligente Shop-Assistenten auf den Handys. Fachberatung wird in wenigen Jahren obsolet sein. Wer davor die Augen verschließt, ist so intelligent wie jene, die vor einigen Jahren glaubten Reifen werden nicht online verkauft. Die Schwäche / Trantütigkeit des Fachhandels hat die Industrie doch dazu bewogen, forciert in eigene Ketten und ins Autohaus zu investieren. Davon ab stehen die Zeichen in unserer Gesellschaft ja schon seit geraumer zeit nicht mehr auf “Auto über alles”. Und: Die Reifen werden immer besser und auch haltbarer. Diese Erkenntnisse sind aber auch nicht neu.

  2. Hammer sagt:

    Auch dieses Thema scheint sonst keinen Reifenhändler zu interessieren. Die sind sicher alle schwer mit dem Verkauf von Winterreifen beschäftigt – oder ihrer Unternehmen.

  3. […] die Entwicklung der Margen: Und die ist zumindest aufseiten des Handels ganz offensichtlich weit mehr als unbefriedigend, wie sich entsprechenden Rückmeldungen gegenüber dieser Fachzeitschrift entnehmen lässt. Nicht […]

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