Zölle: Westliche Hersteller sehen „operative Risiken“ in China

Freitag, 5. Dezember 2014 | 0 Kommentare
 
Cooper-Chef Roy V. Armes will die Risiken durch eine eigene Produktionsstätte in China „angemessen bewerten“ und nennt es sogar eine „Überlegung“, wonach man sich als Hersteller komplett aus China zurückziehen könnte
Cooper-Chef Roy V. Armes will die Risiken durch eine eigene Produktionsstätte in China „angemessen bewerten“ und nennt es sogar eine „Überlegung“, wonach man sich als Hersteller komplett aus China zurückziehen könnte
Während China über Jahre hinweg als verlängerte Werkbank des Westens galt und gerade auch auf dem Reifenmarkt in Europa und Nordamerika etliche Entwicklungen vorangetrieben hat, heißt man Produkte von dort heute nicht mehr überall willkommen. Erst kürzlich hat die USA erneut hohe Zölle gegenüber chinesischen Pkw-Reifen eingeführt. Während sich derzeit chinesische Hersteller nach alternativen Absatzmärkten umsehen, überlegen sich auch US-amerikanische Reifenhersteller mit Produktionsstätten in China, wie sie auch in Zukunft noch günstige Reifen für ihren Heimatmarkt fertigen können. So jetzt etwa Cooper Tire & Rubber, wo man mittlerweile ganz offen von „operativen Risiken“ in Bezug auf China spricht.

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Kategorie: Markt

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