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Michelins Exelagri-Partner sollen jeden zweiten AS-Reifen in Europa verkaufen

Michelin feiert zehn Jahre „Michelin Exelagri“, das Partnerschaftsprogramm mit dem Fachhandel für Landwirtschaftsreifen. „Michelin Exelagri steigert die Professionalität der Partnerbetriebe und ihre Kompetenz in der Beratung wie im Service. In den kommenden zehn Jahren dürfte jeder zweite Agrarreifen in Europa in einem mit dem Qualitätssiegel Michelin Exelagri ausgezeichneten Fachbetrieb verkauft werden“, heißt es dazu in einer Mitteilung. Für die Servicequalität der Partnerbetriebe sorgten dabei Audits eines unabhängigen Zertifizierungsinstituts. Die aktuellen Pläne betreffen insbesondere die Michelin-Präsenz in Europa, die als Benchmark im Reifenhandel deutlich ausgebaut werden soll. Was ist der Plan und wie sieht das Ziel aus?

Mit dem 2004 eingeführten Prädikat Michelin Exelagri zeichnet der französische Reifenhersteller Fachhandelsbetriebe für Landwirtschaftsreifen aus, die in der Beratung wie im Service ein besonders hohes Maß an Kompetenz und Professionalität böten und so die Anforderungen und Erwartungen der landwirtschaftlichen Betriebe erfüllten. Landwirte, die ihre Maschinen von einem Reifen- oder Landmaschinenhändler mit dem Michelin-Exelagri-Prädikat betreuen lassen, könnten darauf zählen, „dass sie in diesem ausgezeichneten Betrieb einen soliden Partner haben, der sie gezielt und individuell berät und ihnen technische Fragen kompetent beantwortet. Dafür sorgt die Überprüfung der Betriebe im Rahmen eines Audits, das ein unabhängiger Zertifizierungspartner durchführt.“

Um das Michelin-Exelagri-Prädikat zu erhalten, müssen die Reifenhandelsbetriebe anspruchsvolle Kriterien erfüllen, die von einem unabhängigen Zertifizierungsinstitut geprüft werden

Um das Michelin-Exelagri-Prädikat zu erhalten, müssen die Reifenhandelsbetriebe anspruchsvolle Kriterien erfüllen, die von einem unabhängigen Zertifizierungsinstitut geprüft werden

Das seit zehn Jahren bestehende Michelin-Exelagri-Netzwerk umfasst aktuell 770 zertifizierte Verkaufsstationen, 190 davon allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Von den 770 Stationen befinden sich 95 Prozent in Westeuropa und fünf Prozent in Osteuropa. Diese Stationen deckten auf dem europäischen Markt den Bedarf von beinahe 40 Prozent aller Landwirtschaftsreifen aller Marken, so der französische Hersteller weiter. Mit anderen Worten: Von zehn in Europa verkauften Landwirtschaftsreifen gehen heute vier über die Ladentheke eines Michelin-Exelagri-Reifenfachhändlers.

In den nächsten zehn Jahren will die Michelin-Gruppe das Michelin-Exelagri-Konzept „mit einer neuen Vision weiterentwickeln. Nachdem zunächst das Netzwerk von aktuell 770 zertifizierten Verkaufsstationen aufgebaut wurde, wird Michelin es in zusätzlichen geografischen Regionen erweitern. Außerdem definiert der weltweit agierende Hersteller Marktziele für alle Betriebe des Netzwerks.“

Ziele für das Netzwerk

1.000 Verkaufsstellen soll das Netzwerk umfassen, davon 65 Prozent in West- und 35 Prozent in Osteuropa. Auf dem europäischen Markt soll das Michelin-Exelagri-Netzwerk dann 50 Prozent aller Agrarreifen aller Marken umsetzen. Das heißt: Jeder zweite Landwirtschaftsreifen in Europa soll über einen Michelin-Exelagri-Reifenfachhändler verkauft werden.

2004 führte die Michelin-Gruppe nicht nur das Michelin-Exelagri-Label ein, sondern auch die ersten Reifen mit Michelin-Ultraflex-Technologies. „Diese Innovation ist so bahnbrechend für die Landwirtschaft, dass sie auch zehn Jahre nach ihrer Markteinführung als Benchmark gilt. Das Grundprinzip in Kürze: Weniger Bodendruck bedeutet höhere Ernteerträge. Die Michelin-Ultraflex-Technologies lassen sich das ganze Jahr über in allen Phasen des Anbauzyklus einsetzen.“

Angesichts dieser leistungsfähigen Reifen, die mit ganz neuen, innovativen Technologien ausgestattet waren, wollte die Michelin-Gruppe eine Serviceinitiative starten. „Damit der Endverbraucher das Beste aus dem anspruchsvollen Hightechprodukt Reifen herausholen kann, benötigt er professionelle Beratung durch einen Fachmann. Es geht darum, den Endverbraucher gezielt auf die Leistungsmerkmale des Reifens hinzuweisen und zu erklären, wie diese Eigenschaften voll zum Tragen kommen. Michelin wollte daher die Fachhändler für Landwirtschaftsreifen in die Lage versetzen, die Vorteile dieser neuen Reifen anschaulich zu erklären, sodass die Reifen ihr technisches Potenzial voll ausschöpfen können.“

Um das Michelin-Exelagri-Prädikat zu erhalten, müssen die Betriebe anspruchsvolle Kriterien erfüllen, die von einem unabhängigen Zertifizierungsinstitut geprüft werden. Die Auszeichnung mit dem Michelin-Exelagri-Qualitätssiegel bedeute einen Mehrwert nicht nur für die Verkaufsstelle, sondern auch und vor allem für den landwirtschaftlichen Betrieb, also den Endverbraucher.

Michelin will die Bedeutung seines Exelagri-Netzwerks europaweit deutlich ausbauen und rechnet damit, dass binnen zehn Jahren jeder zweiten Landwirtschaftsreifen in Europa durch einen der Partner vermarktet wird

Michelin will die Bedeutung seines Exelagri-Netzwerks europaweit deutlich ausbauen und rechnet damit, dass binnen zehn Jahren jeder zweiten Landwirtschaftsreifen in Europa durch einen der Partner vermarktet wird

Das Michelin Exelagri Qualitätslabel steht für:

• 24-Stunden-Pannenservice während der Hauptsaisonarbeiten, um Ausfallzeiten so kurz wie möglich zu halten

• Die Reifenmontage kann an allen Fahrzeug- und Gerätetypen vor Ort erfolgen, was für den Landwirt eine echte Zeitersparnis und erhöhte Produktivität bedeutet

• Professionelle Reifenreparatur: Beschädigte Reifen werden hinsichtlich Reparaturfähigkeit und Wirtschaftlichkeit begutachtet und gegebenenfalls repariert

• Zuverlässige Spurvermessung: Mit den fach- und sachgemäßen Einstellungen an den landwirtschaftlichen Fahrzeugen können die Posten Reifen und Kraftstoffverbrauch optimiert und somit verbesserte Gesamtbetriebskosten (TCO bzw. Total Cost of Ownership) erzielt werden

• Reifenfülldruckoptimierung: Bodenschutz, Zugkraft, Kraftstoffverbrauch und benötigte Arbeitszeit hängen wesentlich vom Reifendruck der Agrarreifen ab. Das speziell geschulte Personal berät die Landwirte und trägt so zur Steigerung der Rentabilität der landwirtschaftlichen Betriebe bei

• Umweltgerechte Altreifenentsorgung: Die Reifen werden fachgerecht entsorgt, um einen entscheidenden Beitrag zur Erhaltung einer sauberen Umwelt zu leisten

Ziel der Michelin-Exelagri-Partnerschaft in den kommenden Jahren ist es, dass die Netzwerkmitglieder zum bevorzugten Ansprechpartner für jene Landwirte werden, die alles erfahren wollen, um aus den Reifen ihrer Maschinen das vollständige Leistungspotenzial abzurufen. Michelin will auch in Zukunft die Betriebe des Exelagri-Netzwerks unterstützen: „Sie profitieren von Schulungen, Investitionshilfen bei der Anschaffung von hochwertigen Profiwerkzeugen und -geräten sowie von fachlichen Informationen über jüngste Entwicklungen und Innovationen in der Landwirtschaft. Außerdem gibt das Unternehmen Michelin bekannt, dass es die Geschäftsbeziehungen zu seinen Michelin Exelagri Partnern ausbauen wird – unter anderem im Rahmen eines Audits, das sich verstärkt auf die Erwartungen der Landwirte hin entwickeln und fokussieren wird.“

Michelin-Exelagri-Partner gibt es bisher in folgenden Ländern: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei und Ungarn. ab

 

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  1. […] des Programms bedeuten wird, wie Michelin jetzt bestätigt Vor einer Woche berichtete Michelin von Plänen, man wolle das Exelagri-Partnerschaftsprogramm „mit einer neuen Vision weiterentwickeln“. Während der französische Reifenhersteller dabei sein vor zehn Jahren gegründetes Netzwerk […]

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