Fulda Challenge: Sieger und sensationelle Eindrücke im Yukon Territory

Freitag, 21. November 2014 | 0 Kommentare
 
Bei der jetzt zu Ende gegangenen 14. Fulda Challenge kämpften zehn Teilnehmer im kanadischen Yukon Territory um den Sieg und um die Ehre
Bei der jetzt zu Ende gegangenen 14. Fulda Challenge kämpften zehn Teilnehmer im kanadischen Yukon Territory um den Sieg und um die Ehre

Wie im Vorjahr war auch bei der 14. Auflage der Fulda Challenge, die diese Woche im kanadischen Yukon Territory stattfand, eine Athletin aus Österreich die überragende Siegerin. Der Gesamtsieg bei den Frauen für Sandra Höllnsteiner, die sich folglich über einen Scheck in Höhe von 1.500 Dollar freuen darf, stand schon vor der 550 Kilometer langen Schlussetappe von Dawson City nach Whitehorse, der Hauptstadt des Territoriums, fest. „Die Fulda Challenge hat in Österreich viele Fans“, erzählte eine strahlende Gewinnerin bei der offiziellen Siegerehrung: „Die freuen sich jetzt bestimmt mit mir.“ Bei den Männern war das Rennen deutlich knapper; erst nach der allerletzten Prüfung konnte sich der Schweizer Urs Lüthi von seinem deutschen Konkurrenten Raffael Zeller entscheidend absetzen. Gemeinsam mit seiner Partnerin Martina Ziegler gewann Lüthi auch die Teamwertung, die beiden Athleten jeweils einen Goldnugget aus dem Klondike-Gebiet einbrachte. Auf der Abschlussparty feierten alle zehn Teilnehmer ausgelassen ihre Meisterleistungen.

Am ansteckendsten lachten wie in den Tagen zuvor die Promiteilnehmerinnen Janni Hönscheid und Miriam Höller. Surferin Janni Hönscheid, die sportlich vor allem in den Laufdisziplinen durch zähen Kampfgeist überzeugte, sagte: „Der Slogan hier heiß ja: Larger than life. Das kann ich nur bestätigen.“ Stuntfrau Miriam Höller, die trotz Kniebeschwerden bis zum Ende durchhielt und besonders in den Fahrdisziplinen Vollgas gab, ergänzte: „Von den sensationellen Eindrücken hier werde ich noch lange etwas haben.“

Die letzten Punkte wurden in einer Art Ökodisziplin vergeben: Auf einer definierten Strecke galt es für die Teilnehmer während der Fahrt möglichst wenig Benzin zu verbrauchen. Mit nur zwei Zentilitern mehr Benzin im Tank erreichte Urs Lüthi das Ziel und entschied damit das Kopf-an-Kopf-Duell gegen Raffael Zeller zu seinen Gunsten.

Nach dem Eintreffen der Teams in Whitehorse konnte Rennleiter Hans-Joachim Stuck einmal mehr feststellen, dass alle Teilnehmer, die Crew-Mitglieder und auch die mitgereisten Journalisten auf den 2.000 zurückgelegten Kilometern eine eindrucksvolle Performance abgeliefert haben. Besonders angetan sei der Fulda-Tross vom ersten bis zum letzten Tag von der Freundlichkeit und der Hilfsbereitschaft der Einwohner des Yukon-Territoriums gewesen. Die Fulda Challenge und das Yukon Territory – auch im Jahr 2014 ein wahres Dream-Team.

Die fünf Zweierteams mussten sich in diesem Jahr im Yukon Territory wieder in zehn verschiedenen Disziplinen beweisen. Neben den üblichen Lauf- und Fahrdisziplinen, bei denen auch die Fulda-Reifen ihr Leistungsvermögen ausspielen sollen, lassen sich die Veranstalter jedes Jahr etwas Besonderes für die teilnehmenden Athleten des „arktischen Zehnkampfes“ einfallen. Dazu zählte in diesem Jahr mit Sicherheit eine sehr beliebte kanadische Sportart: Auto Broomball. Dabei müssen die Beifahrer durch das geöffnete Fenster den Ball schlagen und ins Tor bringen. Dabei darf man den Ball nicht einfach am Besen führen, außerdem gilt es, einen Hindernisparcours zu überwinden. ab

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Kategorie: Markt

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