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Continentals Cramer: Zweite Reifenfabrik in China „sehr realistisch“

Nachdem die Continental mit der Eröffnung ihrer ersten Reifenfabrik in China 2011 auch eigenen Aussagen zufolge eher spät als früh dran war, wolle man diesen vermeintlichen Rückstand nun aufholen. Das gab jetzt Dr. Ralf Cramer im Gespräch mit Medienvertretern zu Protokoll. Cramer ist seit 2009 Mitglied im Vorstand der Continental AG und kümmert sich dort seit anderthalb Jahren exklusiv um die Leitung des kompletten China-Geschäftes des deutschen Automobilzulieferers und Reifenherstellers. Ihm zufolge sei es „sehr realistisch“, dass Continental innerhalb der kommenden fünf Jahre, also vor 2020, ein zweites Reifenwerk in China errichten werde.

Spätestens seit der Errichtung der Pkw-Reifenfabrik in Hefei (Anhui-Provinz) westlich von Shanghai verfolge Continental auch im Reifengeschäft „eine aggressive Expansionsstrategie in China“. Früher oder später werde der Bedarf nach größeren Produktionskapazitäten vor Ort da sein; „das ist allein eine Frage der Zeit“. Das Hefei-Werk hatte im Mai 2011 mit einer geplanten jährlichen Produktionskapazität von vier Millionen Reifen seinen Betrieb aufgenommen, die Ende 2012 ausgeschöpft wurden. Bereits im Laufe des Jahres hatte der deutsche Hersteller mit der Einrichtung der zweiten Ausbaustufe des Werkes begonnen. Aktuell kann Continental in Hefei acht Millionen Pkw-Reifen jährlich produzieren. Eine weitere Ausbaustufe – noch einmal vier Millionen Stück – ist in Planung. ab

 

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