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Traktorexpedition zum Südpol mit „ultimativem Landwirtschaftskomplettrad“

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In zehn Tagen – also am 21. November – startet die „Antarctica 2“ bzw. „Antarctica 2014“. Bei dieser von Massey Ferguson initiierten Traktorexpedition zum Südpol, bei der in Sachen Bereifung Trelleborg als Partner fungiert, will die „Tractor Lady“ Manon Osseyoort die mehr als 2.300 Kilometer lange Strecke von der russischen Polarforschungsstation Nowolasarewskaja bis zum Südpol mit einem MF5600 bewältigen. Auf etwa halber Strecke soll nachgetankt werden, bevor sie den Planungen zufolge am 7. Dezember dann ihr Ziel erreicht. Für die Expedition hat Trelleborg eigenen Worten zufolge extra ein spezielles Mehrzweck-Set von Kompletträdern entwickelt, damit das Fahrzeug die unterschiedlichen Wetterbedingungen in der Antarktis problemlos bewältigen kann. „Wir haben uns dazu entschieden, Massey Ferguson bei diesem Abenteuer zu unterstützen, da bei den anspruchsvollen Verhältnissen in der Antarktis eine gute Flotation bei sehr niedrigem Reifendruck, Haftung und Traktion sowie eine Reduzierung des Verbrauchs von Nöten sind. Die Verhältnisse erfordern den höchsten Grad an Effizienz von landwirtschaftlichen Reifen und Felgen“, erklärt Piero Mancinelli, Leiter Forschung und Entwicklung für Landwirtschafts- und Forstreifen bei Trelleborg Wheel Systems (TWS).

Nach einer intensiven Testphase mit Computersimulationen sowie Indoor- und Outdoor-Tests habe man sich vor diesem Hintergrund für den Einsatz des „ProgressiveTraction“-Konzeptes entschieden. Dieses wird nach den Worten von Mancinelli durch ein Doppelstollenprofil charakterisiert, das nicht nur ein Plus an Traktion mit sich bringen, sondern dem Reifen zudem bessere Flotation-Eigenschaften bei geringem Luftdruck verleihen soll. Die Trelleborg-Ingenieure reduzierten demnach die Höhe und rundeten das Profil an den Schultern ab, um den Reifen für den weicheren Untergrund der Antarktis zu optimieren. Außerdem kommt eine Karkasse zum Einsatz, die niedrigen Luftdrücke von 0,3 bar ermöglicht, und im Hinblick auf einen sicheren Reifensitz und einen geringen Schlupf wurde zudem eine Spezialfelge für den Extremeinsatz konzipiert. „Der überarbeitete ‚ProgressiveTraction’-Reifen auf der Trelleborg-Spezialfelge hat erstaunliche Ergebnisse bei den abschließenden Tests auf Island erzielt und übersteigt die ursprünglichen Erwartungen. Wir freuen uns darauf, die Reifen im November in Aktion zu sehen. Das Projekt ‚Antarctica 2014’ verspricht eine außergewöhnliche Reise zu werden, und wir sind begeistert, ein Teil dieser lang erwarteten Expedition zu sein, die unsere ‚ProgressiveTraction’-Reifen an ihre Limits bringen wird“, so Mancinelli.

„Um mit den unterschiedlichen Eis- und Schneeverhältnissen und Temperaturen von niedrig bis äußerst niedrig klarzukommen, müssen die Reifen durch eine extreme Verformung der Karkasse bei sehr niedrigem Luftdruck, die Traktion steigern und die Aufstandsfläche so weit wie möglich vergrößern. Dies und die Montage auf einer Felge ohne Schlupf reduzieren den Kraftstoffverbrauch und sichern die Funktionsfähigkeit sowie den Fahrkomfort auf dieser langen Strecke. Anders ausgedrückt, es wurde das ‚ultimative Landwirtschaftskomplettrad’ benötigt. Insofern möchten wir die Leistungsfähigkeit unserer Reifen auf dieser Expedition testen und das herausragende Potenzial unserer ultimativen Technologie unter Beweis stellen, sogar in den schwierigsten lebensfeindlichen Gegenden unseres Planeten. Dadurch können wir weiter unser Wissen erweitern und das gewonnene Know-how in die kommenden Generationen unserer Landwirtschaftsreifen einsetzen“, sagt er. Ein knapp dreiminütiges Video mit weiteren Informationen zu den für die Expedition entwickelten Reifen und den Tests in Island ist übrigens auf der YouTube-Plattform abrufbar. cm


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